Artenförderung

Für den Schutz und die Förderung der Tiere und Pflanzen gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz (Art. 18) setzt das BAFU auf zwei wichtige Instrumente: Das Konzept Artenförderung Schweiz und auf die Liste der National Prioritären Arten. Für ausgewählte prioritäre Arten oder Artengruppen wurden spezifische nationale Aktionspläne erarbeitet.  

Konzept Artenförderung Schweiz

Mit dem Konzept Artenförderung Schweiz (2012) hat das BAFU eine Grundlage für die Umsetzung des Aktionsplans „Strategie Biodiversität Schweiz“ im Bereich Erhaltung der einheimischen, wildlebenden Arten, insbesondere der National Prioritären Arten, geschaffen.
Das Konzept klärt wesentliche Aspekte im Vollzug der Artenförderung und zeigt das grundsätzliche Vorgehen für den Einsatz von zielführenden Massnahmen auf. Ein neues Konzept wird aktuell unter Federführung des BAFU erarbeitet.

Konzept Artenförderung Schweiz (PDF, 1 MB, 04.12.2012)Grundlagen für den Aktionsplan zur Strategie Biodiversität Schweiz im Bereich Artenförderung.

Das Konzept Artenförderung schlägt Aktionspläne zur Förderung spezifischer Arten vor. Die Arten werden nach von ähnlichen Lebensraumansprüchen zusammengefasst. Die Aktionspläne verteilen sich auf fünf Lebensraumbereiche (Wald, Offenland, Gewässer, bebaute Flächen und andere), welche auch fünf Politikbereichen entsprechen. Mit diesem Vorgehen sollen Synergien mit den verschiedenen Politikbereichen optimal genutzt werden.

National Prioritäre Arten

Das Konzept Artenförderung soll die Lebensgrundlagen für alle einheimischen Arten verbessern, es hat aber vor allem die National Prioritären Arten im Fokus. Die Einstufung der Priorität basiert auf dem Gefährdungsgrad der Arten und auf der internationalen Verantwortung für diejenigen Arten, deren Verbreitungsgebiet vorwiegend in der Schweiz liegt.

Artenförderung Vögel Schweiz

Für die Schweizer Brutvogelarten sind seit 2002 prioritäre Arten festgelegt worden. Darauf aufbauend fördert das Programm Artenförderung Vögel Schweiz rund ein Viertel der Schweizer Brutvogelarten mit Aktionsplänen, um ihren Fortbestand zu sichern. Das Programm wird vom BAFU unterstützt.

Artenförderung und programmorientierte Subventionspolitik

Das BAFU organisiert die Umsetzung der Massnahmen im Rahmen seiner Zuständigkeiten mit den jeweiligen Partnern. Es unterstützt die Massnahmen der Kantone mit den Programmvereinbarungen in den Bereichen Natur- und Landschaftsschutz, Waldbiodiversität und Gewässer sowie die Massnahmen Dritter mit weiteren Bundesmitteln.

Die Kantonalen Fachstellen für Natur und Landschaft sowie für Wild, Wald, Jagd, Fischerei und Gewässer sind die federführenden Partner des Bundes für die Umsetzung auf regionaler Ebene.

Weiterführende Informationen

Dokumente

Strasse und Verkehr - 9/2018 (PDF, 3 MB, 26.11.2018)Fledermäuse und Verkehrsinfrastrukturen: So vermeiden Sie Konflikte (VSS/9/2018)

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Letzte Änderung 27.06.2019

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