Ramsar-Gebiete

Das Übereinkommen über Gewässer und Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung (Ramsar-Konvention) ist ein völkerrechtlicher Vertrag zur nachhaltigen Nutzung von Feuchtgebieten mit internationaler Bedeutung. Die Schweiz als Beitrittsstaat setzt die Ramsar-Konvention vor allem mit Hilfe bestehender Bundesinventare um.

Rund eine halbe Million Wasservögel überwintern jedes Jahr auf Schweizer Gewässern. Ein grosser Teil dieser Vögel zieht im Oktober aus den Brutgebieten im Norden und Osten Europas in die Schweiz und verlässt sie im Frühling wieder.

In Erkenntnis dieser internationalen Bedeutung und Verantwortung hat der Bundesrat 1974 das Übereinkommen über Gewässer und Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung (Ramsar-Konvention) unterzeichnet. Die Bundesversammlung hat es ein Jahr später ratifiziert. Damit hat sich die Schweiz verpflichtet, entsprechende Schutzmassnahmen zu treffen.

Die Schweiz hat 11 Ramsar-Gebiete bezeichnet. Diese umfassen 0,2% der Landesfläche.

Objektbeschreibungen

Kartenausschnitte: © 2011 swisstopo (BA110525)

Auflagen

Das Übereinkommen macht keine Vorgaben zur Art und Weise des nationalen Schutzes.

Bei der Abgrenzung der Ramsar-Objekte wurden mit Ausnahme der Objekte Fanel und Laubersmad bestehende Perimeter von Bundesinventaren (BLN, WZVV, Auen, Moorlandschaft) oder kantonalen Schutzgebieten übernommen.

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Letzte Änderung 30.06.2015

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