Frühere Verminderungsziele und Zielerreichung
Die Schweiz hat 1993 die UNO-Klimakonvention ratifiziert und sich damit verpflichtet, zur Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre auf einem Niveau beizutragen, das eine gefährliche Störung des Klimasystems verhindert. Das Kyoto-Protokoll von 1997 legte erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für die Treibhausgasemissionen auf Ebene der Mitgliedstaaten fest. Im Rahmen von zwei Verpflichtungsperioden engagierte sich die Schweiz mit konkreten Zielsetzungen und den entsprechenden Anstrengungen zur Verminderung der Treibhausgasemissionen.
Die nachfolgend verlinkten Seiten erklären die abgeschlossenen Verpflichtungen der Schweiz und legen die Überprüfung der Zielerreichung im Detail dar.
Verminderungsziel 2020 (für die Jahre 2013 bis 2020)
Bis 2020 mussten die Treibhausgasemissionen der Schweiz um 20 % unter das Niveau des Basisjahrs 1990 sinken. Das CO2-Gesetz verlangte, dass dieses Ziel ausschliesslich mit Massnahmen im Inland erreicht wird. Bis im Jahr 2024 sind die Treibhausgasemissionen jährlich um weitere 1.5 % gegenüber 1990 zu vermindern.
Verminderungsziel 2010 (für die Jahre 2008 bis 2012)
Auch in der Vergangenheit hat sich die Schweiz zur Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen eingesetzt. In der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls war sie international verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen im Mittel über die Jahre 2008-2012 um 8 % unter das Niveau von 1990 zu senken.
Direktionsbereich Klima
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