Nitrat im Grundwasser

Nitrat überschreitet den Grenzwert von 25 mg/l im Grundwasser landesweit an deutlich mehr als jeder zehnten Messstelle. In überwiegend ackerbaulich geprägten Gebieten liegen die Konzentrationen sogar an knapp 40% der Messstellen über dem Grenzwert.  

Grundwasser enthält von Natur aus nur wenig Nitrat. Für Grundwasser, das als Trinkwasser genutzt wird oder dafür vorgesehen ist, gilt gemäss Gewässerschutzverordnung GSchV ein Grenzwert («numerische Anforderung») von 25 Milligramm pro Liter (mg/l). In den letzten Jahren wurde dieser Grenzwert landesweit an 12 bis 15% der NAQUA-Messstellen überschritten.

 
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Nitrat im Grundwasser (2017) sowie offenes Ackerland. Maximalwert und Mittelwert pro NAQUA-Messstelle.
© BAFU

Ackerbaugebiete betroffen

Hauptverantwortlich für die grossflächige Belastung des Grundwassers mit Nitrat ist die intensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung. In Gebieten, die überwiegend von Acker- oder Gemüsebau geprägt sind, überschritten in den letzten Jahren rund 40% der Messstellen den Grenzwert von 25 mg/l. Betroffen ist primär das Mittelland. Dort lagen die Konzentrationen an 80% der Messstellen bei mehr als 10 mg/l.

 

 

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Letzte Änderung 19.08.2019

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