Aktualitäten Klima
Treibhausgasinventar 2024: Emissionen leicht gesunken
Die Schweiz hat ihren Treibhausgas-Ausstoss im Jahr 2024 um 27,3 Prozent gegenüber 1990 vermindert. Der Ausstoss belief sich auf 40,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, rund eine halbe Million Tonnen weniger als 2023. Dies geht aus dem jährlichen Treibhausgasinventar des Bundesamts für Umwelt (BAFU) hervor. Zusammen mit der Treibhausgasbilanz der Landnutzung lagen die Emissionen 22,3 Prozent unter denen von 1990. Zum ersten Mal werden im Treibhausgasinventar auch die Negativemissionen aus dem Industriesektor aufgenommen.
Pflanzenkohle in der Schweizer Landwirtschaft – Risiken und Chancen für Boden und Klima
Pflanzenkohle entsteht durch Verkohlung pflanzlicher Biomasse, in der durch die Photosynthese CO₂ aus der Luft eingebunden ist. Sie hat das Potenzial, Kohlenstoff (C) langfristig zu speichern. Im Boden eingebrachte Pflanzenkohle kann sogenannte negative Emissionen generieren. Das Faktenblatt «Pflanzenkohle in der Schweizer Landwirtschaft – Risiken und Chancen für Boden und Klima» legt den Stand der Wissenschaft zum Einsatz von Pflanzenkohle in der Schweizer Landwirtschaft dar und zeigt die derzeitigen Vorgaben zu deren Umgang auf. Das Faktenblatt wird herausgegeben vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und von der Arbeitsgruppe Interventionswerte und Risikobeurteilung (AGIR) des Cercle Sol.
Klimabezogene Angaben – neue Vollzugshilfe schafft Rechtsicherheit
Eine neue Vollzugshilfe des BAFU klärt die Verwendung klimabezogener Begriffe wie «CO₂-neutral». Sie schafft die Grundlagen dafür, dass sie klar, wahr und belegbar sind. Die Vollzugshilfe präzisiert eine Änderung im Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

Förderprogramm zur Dekarbonisierung der Industrie
Die Schweizer Industriebetriebe können entscheidend zum Erreichen der Klimaziele beitragen. Damit sie die nötige Unterstützung erhalten, sieht das CO₂-Gesetz seit 2025 ein Förderprogramm zur Dekarbonisierung der Industrie vor.


