Mit dem Clean Development Mechanism (CDM) können mithilfe von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern handelbare Emissionsverminderungszertifikate erzeugt werden.

Der «Clean Development Mechanism» (CDM) ist ein projektorientierter Mechanismus gemäss Kyoto-Protokoll (Artikel 12). Er erlaubt es Industrieländern, in Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern zu investieren. Die aus solchen Projekten hervorgehenden Zertifikate (sog. Certified Emission Reductions, CERs) dürfen sich Industrieländer ergänzend zu inländischen Reduktionsleistungen an ihre Emissionsziele anrechnen. In der Schweiz gelten für die Anrechnung solcher Zertifikate zusätzliche Qualitätsanforderungen (Anhang 2 CO2-Verordnung).

Eine Organisation der UNO-Klimakonvention, das CDM Executive Board (EB), überwacht die Gültigkeit und Menge der Zertifikate aus CDM-Projekten.

Die Anwendung des CDM soll den Transfer von klimafreundlichen Technologien in die Entwicklungsländer fördern und damit zu deren nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Vorgehen, Kriterien und Dokumente für die Ausstellung eines Genehmigungsschreibens (Letter of Approval, LoA) zur Teilnahme an einem CDM-Projekt

Projekte des Clean Development Mechanism (CDM) und der Joint Implementation (JI)

Genehmigungskriterien für die Teilnahme. Ein Modul der Mitteilung des BAFU als Vollzugsbehörde zur CO2-Verordnung. 2014

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Letzte Änderung 28.09.2018

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