Indikator Luft

Thema: Luft

Ammoniak-Immissionen

Hohe Konzentrationen von Ammoniak verursachen akute Schäden an der Vegetation und führen zu Versauerung und Überdüngung der Böden. Dies hat schädliche Folgen für Ökosysteme. Zudem ist Ammoniak eine wichtige Vorläufersubstanz für die Bildung von sekundären Aerosolen (flüssige Partikel wie Schwefelsäure oder Salpetersäure, die durch chemische Reaktion aus gasförmigen Vorläuferstoffen wie Schwefeldioxid oder Stickoxiden gebildet werden). Ammoniak entsteht beim Lagern und Ausbringen von Hofdünger. Hauptquelle ist die Nutztierhaltung in der Landwirtschaft.

Bewertung des Zustandes
negativ negativ
Bewertung der Entwicklung
neutral neutral
Ammoniak: Jahresmittel in µg/m³
Daten zur Grafik: Excel
Quelle: BAFU
Quelle: BAFU
Kommentar

Die Belastung durch Ammoniak hat sich in den letzten zehn Jahren kaum verändert. Sie ist nach wie vor hoch im Vergleich zu den Werten, die im Rahmen der Konvention über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung empfohlen werden.An Standorten mit intensiver Tierhaltung werden sogar noch höhere Ammoniakkonzentrationen gemessen.

Methode

Der Gehalt gasförmigen Ammoniaks in der Luft (NH3-Konzentration) wird mit Hilfe von Diffusionssammlern (Passivsammler) bestimmt. Das Gas wird an einem mit Säure behandelten Filter absorbiert und dabei in Ammonium umgewandelt. Die Menge des am Filter festgehaltenen Ammoniums kann im Labor ionenchromatographisch bestimmt und auf die Ammoniakkonzentration zurückberechnet werden.

 
Zuletzt aktualisiert am: 24.01.2017

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Letzte Änderung 09.12.2016

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