Das BAFU in Kürze

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat den Auftrag, die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser, Luft, Ruhe und Wald sicherzustellen. Es ist verantwortlich für den Schutz vor Naturgefahren, bewahrt die Umwelt und die Gesundheit der Menschen vor übermässigen Belastungen, sorgt für die Erhaltung der Biodiversität und der Landschaftsqualität und ist zuständig für die internationale Umweltpolitik.


Ziele und Aufgaben des BAFU

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist die Fachbehörde für die Umwelt.

Es verfolgt entsprechend den politischen Vorgaben insbesondere folgende Ziele:

  • langfristige Erhaltung und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen (Boden, Wasser, Wald, Luft, Klima, biologische und landschaftliche Vielfalt) und Behebung bestehender Beeinträchtigungen;
  • Schutz des Menschen vor übermässiger Belastung insbesondere durch Lärm, schädliche Organismen und Stoffe, nichtionisierende Strahlung, Abfälle, Altlasten und Störfälle);
  • Schutz des Menschen und erheblicher Sachwerte vor hydrologischen und geologischen Gefahren, namentlich vor Gefahren durch Hochwasser, Erdbeben, Lawinen, Rutschungen, Erosionen und Steinschlag.

Zur Verfolgung dieser Ziele nimmt das BAFU folgende Funktionen wahr:

  • Es bereitet Entscheide für eine umfassende und kohärente Politik der nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen vor und setzt sie um. Dazu gehören insbesondere die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie der Schutz des Menschen vor Naturgefahren und der Umwelt vor übermässigen Belastungen.
  • Als Grundlage der Ressourcenbewirtschaftung betreibt es Umweltbeobachtung und informiert über den Zustand der Umwelt und die Möglichkeiten, die natürlichen Ressourcen ausgewogen zu nutzen und zu schützen.

Strategie 

Die Umweltpolitik steht gegenwärtig vor verschiedenen grossen Herausforderungen, insbesondere:

  • dem Klimaschutz
  • der Erhaltung der Biodiversität
  • dem Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Ausserdem gilt es, den Vollzug der bestehenden Gesetze in Zusammenarbeit mit den Kantonen zu stärken sowie den Dialog mit der Wirtschaft und der Gesellschaft über den Wert der Umwelt zu fördern.

Die Departementsstrategie des UVEK 2012-2015 nennt drei Schlüsselherausforderungen, zu deren Bewältigung die Umweltpolitik einen Beitrag leisten kann:

  • Verminderung des Energie- und Ressourcenverbrauchs;
  • Abstimmung von Verkehrs- und Raumentwicklung;
  • Mitgestaltung der Informationsgesellschaft bzw. Erschliessung und Nutzung technischer Potenziale der Informations- und Kommunikationstechnologien.

Das BAFU ist als Kompetenzzentrum des Bundes für die Vorbereitung und Umsetzung der Umweltpolitik verantwortlich.


Das BAFU in Zahlen 

Dem BAFU stehen 2016 zur Erfüllung seiner Aufgaben rund 492 Stellen zur Verfügung. Es verwaltet ein Budget von rund 1,5 Milliarden Franken. Dies entspricht etwa 2,2 Prozent des Budgets der Eidgenossenschaft. Rund 90 Prozent dieser Mittel werden für Subventionen und die Rückverteilung von Lenkungsabgaben (CO2 und VOC) verwendet. 10 Prozent fallen auf Personal- sowie Sach- und Betriebsausgaben.


Organisation


Geschichte

1971: Gründung des Bundesamtes für Umweltschutz (BUS), in einer Zeit als man sich der Umweltproblematik erst bewusst wurde.

1989: Fusion des BUS mit dem Bundesamt für Forstwesen und Landschaftsschutz (BFL) zum Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL).

2006: Fusion des BUWAL mit grossen Teilen des Bundesamtes für Wasser und Geologie (BWG) zum heutigen Bundesamt für Umwelt (BAFU).


Kunst am Bau

Seit 1997 befindet sich das BAFU in Ittigen bei Bern an der Papiermühlestrasse 172 und der Worblentalstrasse 68. Vor dem  Hauptgebäude P172 steht das Kunstwerk «Naturkonserven», welches der Architekt Andrea Roost und der Grünplaner Ernst Samuel Eigenheer kreiert haben. Die übergrossen Konservendosen, aus denen einheimische Wildpflanzen spriessen, sind als Denkanstoss gedacht zum Spannungsfeld «Naturersatz-Ersatznatur».

Hochauflösende Bilder des BAFU-Hauptgebäudes

Weiterführende Informationen

Kontakt
Letzte Änderung 18.01.2017

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