Dossiers

Aktuelle Webdossiers für die Medien und die interessierte Öffentlichkeit

Feuerwerke und Umweltbelastung

22.12.2021 – An Silvester werden immer häufiger Raketen und Böller abgebrannt – was nicht nur leuchtende Akzente am Himmel setzt, sondern auch Lärm und unverkennbaren Rauchgeruch samt Feinstaub zur Folge hat. Das BAFU empfiehlt einen zurückhaltenden Einsatz.

Mobilfunk und 5G: Umgang mit adaptiven Antennen ist geklärt

17.12.2021 - Der Mobilfunk und insbesondere 5G können bei der Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen. 5G erlaubt es unter anderem, grössere Datenmengen schneller und effizienter zu übermitteln. Gleichzeitig bestehen Vorbehalte gegenüber dem Ausbau des 5G-Netzes. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesrat das BAFU beauftragt, eine Vollzugshilfe für den Umgang mit adaptiven Antennen zu erarbeiten. Das Dokument wurde in Februar veröffentlicht und schafft für die Bewilligungsbehörden Klarheit bei der Berechnung der Strahlung von adaptiven Antennen. An seiner Sitzung vom 17. Dezember 2021 hat der Bundesrat entschieden, einzelne Elemente der Vollzugshilfe in der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) zu verankern. Damit will der Bundesrat die Rechtssicherheit stärken. Sie ist so ausgestaltet, dass das heutige Schutzniveau erhalten bleibt. Die häufigsten Fragen zu Mobilfunk und 5G beantworten wir nachfolgend.

Mit Warnungen vor Überschwemmungen schützen

1.12.2021 - Dank rechtzeitiger Warnungen des Bundes vor Hochwassern lassen sich kostspielige Schäden vermeiden. Demnächst bietet das BAFU die hydrologischen Vorhersagen für Flüsse und Seen auch im Einzugsgebiet des Doubs an und schliesst damit eine der letzten Lücken im schweizweiten Netz.

Wie gehen leise und sicher zusammen?

1.12.2021 - Elektroautos sind leise. Doch was gut für das Ruhebedürfnis der Menschen ist, kann die Sicherheit im Strassenverkehr gefährden. Deshalb müssen Elektrofahrzeuge neuerdings künstlichen Lärm erzeugen. Das BAFU sucht nach Lösungen, um Sicherheit und Lärmschutz unter einen Hut zu bringen.

Den Treibhausgasen auf der Spur

1.12.2021 - Seit über 20 Jahren misst die Schweiz auf dem Jungfraujoch Treibhausgase in der Luftschicht der Troposphäre über Mitteleuropa. Anhand der von lokalen Emissionsquellen kaum beeinflussten Messreihen lässt sich überprüfen, wie erfolgreich die weltweiten Bemühungen im Kampf gegen die Klimaerwärmung und gegen die Zerstörung der Ozonschicht sind.

Die grössten Umweltbelastungen entstehen im Ausland

1.12.2021 - In unserer hochgradig vernetzten Wirtschaftswelt umspannen die Lieferketten von Produkten oft den ganzen Globus. Dadurch fallen die gravierendsten Umweltbelastungen durch die Herstellung unserer Konsumgüter auch primär im Ausland an. Ein Umweltatlas des BAFU untersucht anhand von acht relevanten Branchen die Hotspots in der Lieferkette von Schweizer Unternehmen.

Im Holz steckt mehr als nur Wärme

1.12.2021 - Aus Holz lässt sich eine Vielzahl von Materialien und Substanzen gewinnen. Die unter Federführung des BAFU erarbeitete Ressourcenpolitik Holz 2030 des Bundes will die Wertschöpfungskette stärken, um das ganze Potenzial der holzbasierten Produkte zu nutzen. So könnte ein wichtiges Ziel der Schweizer Politik in Griffweite rücken: der Wandel einer auf Erdöl setzenden Wirtschaft zu einer nachhaltigen Ökonomie, die auf erneuerbaren Rohstoffen beruht.

26. Klimakonferenz COP26 in Glasgow

14.11.2021 - Die 26. Klimakonferenz (COP26) in Glasgow ist am 13. November zu Ende gegangen. Wichtige Themen der Konferenz waren die Erreichung des 1.5-Grad-Ziels, griffige Regeln für Emissionsverminderungen im Ausland und für die Berichterstattung, sowie der Umgang mit klimawandelbedingten Verlusten und Schäden. Die Länder haben sich auf Regeln geeinigt, welche die doppelte Anrechnung von im Ausland erzielten Emissionsverminderungen zwischen Staaten ausschliessen. Damit wurden die letzten Umsetzungsregeln des Abkommens verabschiedet. Die Schweiz hat sich an der Konferenz stark dafür eingesetzt, dass Doppelzählungen verhindert werden. Im Rahmen mehrerer Bilateraler Abkommen hat sie sich bereits zuvor zur Einhaltung von strengen Marktregeln verpflichtet.

Dunkelheit und Licht: von beidem genug und am richtigen Ort

28.10.2021 – Die flächendeckende Einführung des elektrischen Lichts gilt als einer der grossen Fortschritte des 20. Jahrhunderts: Licht dient etwa der Orientierung und kann dazu beitragen, das Sicherheitsgefühl in der Nacht zu erhöhen. Aber die Kehrseite der Medaille heisst Lichtverschmutzung. Eine weltweite Umweltbelastung, welche negative Folgen hat für Tiere, Pflanzen und Menschen. Wie kann man also die Dunkelheit schützen, und gleichzeitig für eine qualitativ gute und umweltbewusste Beleuchtung sorgen?

Schutzwaldpflege: Die Zusammenarbeit im Gelände ist entscheidend

1.9.2021 - Wenn Geröll, Totholz und ganze Bäume den Abfluss behindern, wird auch ein kleiner Bach schnell zur grossen Gefahr. Schutzwälder helfen, die Risiken zu minimieren. Kürzlich hat der Bund seine Vorgaben zur Pflege der Schutzwälder an Fliessgewässern aktualisiert. Umsetzen müssen sie die Forst- und Wasserbauverantwortlichen im Gelände.
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