Dossiers

Aktuelle Webdossiers für die Medien und die interessierte Öffentlichkeit

Ein Lebensnetz für Natur und Mensch

20.05.2022 – Wir Menschen nutzen die Leistungen der biologischen Vielfalt täglich: Beim atmen, essen, wohnen, arbeiten und entspannen. Doch in der Schweiz ist ein Drittel von rund 11'000 untersuchten Arten gefährdet – und damit auch die Leistungen der Biodiversität für uns Menschen. Deshalb müssen Tiere und Pflanzen und ihre Lebensräume stärker gefördert werden. Dazu braucht die Schweiz ein Lebensnetz der Natur. Dieses heisst «ökologische Infrastruktur».

Weshalb zu viel Stickstoff den Wald krank macht

02.05.2022 – Fast der gesamte Schweizer Wald ist von übermässig hohen Stickstoffeinträgen betroffen. Auf knapp 90% des Waldes werden die kritischen Eintragsraten überschritten. Die Folgen sind gravierend: Der Boden versauert, Nährstoffe werden ausgewaschen. Langfristig schwächt das den Wald und macht ihn anfällig. Deshalb ergreift der Bund Massnahmen, um den Nährstoffhaushalt im Wald zu verbessern.

Dieser Abfall liegt an Schweizer Gewässern

28.04.2022 – Eine nationale Studie hat herumliegende Abfälle an den Ufern von Schweizer Seen und Fliessgewässern untersucht. Deren Herkunft ist vielseitig: Abfälle werden vor Ort weggeworfen, an die Ufer angeschwemmt oder durch Wind und Wetter dorthin verfrachtet. In den meisten Fällen handelt es sich um Kunststoffe. Diese Analyse ist eine wichtige Grundlage für Strategien und Massnahmen, um Uferregionen künftig noch besser sauber halten zu können.

Rote Listen: Barometer der Artenvielfalt

22.02.2022 – Wie gross ist das Risiko von Arten, in der Schweiz auszusterben? Rote Listen liefern dazu wissenschaftlich fundierte Antworten. Die drei 2021 und 2022 aktualisierten Roten Listen zu den Libellen, Säugetieren und Vögeln dokumentieren positive Entwicklungen. Sie zeigen aber auch, wo Probleme sind. Für die Singzikaden wurde erstmals eine Rote Liste erarbeitet und 2021 publiziert.

Feuerwerke und Umweltbelastung

22.12.2021 – An Silvester werden immer häufiger Raketen und Böller abgebrannt – was nicht nur leuchtende Akzente am Himmel setzt, sondern auch Lärm und unverkennbaren Rauchgeruch samt Feinstaub zur Folge hat. Das BAFU empfiehlt einen zurückhaltenden Einsatz.

Mobilfunk und 5G: Umgang mit adaptiven Antennen ist geklärt

17.12.2021 - Der Mobilfunk und insbesondere 5G können bei der Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen. 5G erlaubt es unter anderem, grössere Datenmengen schneller und effizienter zu übermitteln. Gleichzeitig bestehen Vorbehalte gegenüber dem Ausbau des 5G-Netzes. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesrat das BAFU beauftragt, eine Vollzugshilfe für den Umgang mit adaptiven Antennen zu erarbeiten. Das Dokument wurde in Februar veröffentlicht und schafft für die Bewilligungsbehörden Klarheit bei der Berechnung der Strahlung von adaptiven Antennen. An seiner Sitzung vom 17. Dezember 2021 hat der Bundesrat entschieden, einzelne Elemente der Vollzugshilfe in der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) zu verankern. Damit will der Bundesrat die Rechtssicherheit stärken. Sie ist so ausgestaltet, dass das heutige Schutzniveau erhalten bleibt. Die häufigsten Fragen zu Mobilfunk und 5G beantworten wir nachfolgend.

Mit Warnungen vor Überschwemmungen schützen

1.12.2021 - Dank rechtzeitiger Warnungen des Bundes vor Hochwassern lassen sich kostspielige Schäden vermeiden. Demnächst bietet das BAFU die hydrologischen Vorhersagen für Flüsse und Seen auch im Einzugsgebiet des Doubs an und schliesst damit eine der letzten Lücken im schweizweiten Netz.

Wie gehen leise und sicher zusammen?

1.12.2021 - Elektroautos sind leise. Doch was gut für das Ruhebedürfnis der Menschen ist, kann die Sicherheit im Strassenverkehr gefährden. Deshalb müssen Elektrofahrzeuge neuerdings künstlichen Lärm erzeugen. Das BAFU sucht nach Lösungen, um Sicherheit und Lärmschutz unter einen Hut zu bringen.

Den Treibhausgasen auf der Spur

1.12.2021 - Seit über 20 Jahren misst die Schweiz auf dem Jungfraujoch Treibhausgase in der Luftschicht der Troposphäre über Mitteleuropa. Anhand der von lokalen Emissionsquellen kaum beeinflussten Messreihen lässt sich überprüfen, wie erfolgreich die weltweiten Bemühungen im Kampf gegen die Klimaerwärmung und gegen die Zerstörung der Ozonschicht sind.

Die grössten Umweltbelastungen entstehen im Ausland

1.12.2021 - In unserer hochgradig vernetzten Wirtschaftswelt umspannen die Lieferketten von Produkten oft den ganzen Globus. Dadurch fallen die gravierendsten Umweltbelastungen durch die Herstellung unserer Konsumgüter auch primär im Ausland an. Ein Umweltatlas des BAFU untersucht anhand von acht relevanten Branchen die Hotspots in der Lieferkette von Schweizer Unternehmen.
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