Dossiers

Aktuelle Webdossiers für die Medien und die interessierte Öffentlichkeit

Schutzwaldpflege: Die Zusammenarbeit im Gelände ist entscheidend

1.9.2021 - Wenn Geröll, Totholz und ganze Bäume den Abfluss behindern, wird auch ein kleiner Bach schnell zur grossen Gefahr. Schutzwälder helfen, die Risiken zu minimieren. Kürzlich hat der Bund seine Vorgaben zur Pflege der Schutzwälder an Fliessgewässern aktualisiert. Umsetzen müssen sie die Forst- und Wasserbauverantwortlichen im Gelände.

Wasserbau und Ökologie: «Man muss die Denkweise der anderen begreifen»

1.9.2021 - Im Forschungsprogramm «Wasserbau und Ökologie» erarbeiten Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen wissenschaftliche Grundlagen und Lösungen für den Umgang mit Fliessgewässern. Wie funktioniert diese Kooperation im Alltag? Der Ingenieur David Vetsch von der ETH Zürich und die Biologin Christine Weber vom Wasserforschungsinstitut Eawag geben Einblick in ihre Arbeit.

Neue Bodenstrategie: Der Bund will die Bodenverluste stoppen

1.9.2021 - Die natürlichen Böden erbringen unverzichtbare Ökosystemleistungen. Um diese langfristig zu erhalten,
soll in der Schweiz ab 2050 kein Boden mehr verloren gehen. Dieses Kernziel der neuen Bodenstrategie bedeutet jedoch nicht, dass danach nicht mehr gebaut werden darf.

Waldpolitik: Auf dem richtigen Weg - aber noch nicht im Ziel

1.9.2021 - Vor einem Jahrzehnt hat der Bundesrat mit der Waldpolitik 2020 seine Ziele für die Entwicklung und Bewirtschaftung des Schweizer Waldes festgelegt. Wissenschaftliche Analysen, aber auch die lebhaften Debatten im Parlament bestätigen, dass diese in die richtige Richtung zielt. Trotzdem braucht es weiterhin grosse Anstrengungen.

Verpackungen von Magazinen im Vergleich: «die umwelt» erscheint neu im Biokleid

1.9.2021 - Sind Versandfolien für Magazine und Zeitschriften nicht eine unnötige Materialverschwendung? Eine im Auftrag des BAFU durchgeführte Ökobilanz-Studie kommt zum Schluss, dass Versandhüllen die Umwelt nur wenig belasten. Ab sofort erscheint auch das BAFU-Magazin noch umweltfreundlicher verpackt.

Der 1. August und die Umwelt

27.07.2021 - Über Feuer und Feuerwerkskörper freuen sich am Nationalfeiertag Jung und Alt. Das 1.-Augustfeuerwerk ist ein faszinierendes Erlebnis, das aber auch unerwünschte Nebenwirkungen hat. Dazu gehören insbesondere erhöhte Belastungen mit Luftschadstoffen und Lärm. Bei Waldbrandgefahr können an vielen Orten Einschränkungen gelten, darunter sogar Feuerverbote, die es unbedingt zu beachten gilt.

Hochwasser Juli 2021

26.07.2021 – Unwetter, Hochwasser an Flüssen und Überschwemmungen an Seen: Der Juli war in seiner ersten Hälfte nass und das Wetter instabil wie bereits im Juni. Viele Gewässer erreichten die Gefahrenstufe 3, mancherorts stiegen die Pegel in die Gefahrenstufe 4 oder gar 5. Besonders stark betroffen waren der Thunersee, der Neuenburger- und Bielersee sowie der Vierwaldstättersee.

ExCOPs Chemikalien & gefährliche Abfälle

Vom 28.04. bis 10.05.2013 tagten in Genf die Vertragsparteien der Stockholmer-POP-, Rotterdamer-PIC- und Basler-Konvention. Fünf weitere Chemikalien werden der internationalen Regelung unterstellt.

CO2-Gesetz und Klimaschutz

29.03.2021 - Die Schweiz ist als Alpenland vom Klimawandel besonders stark betroffen. Darum wollen Bundesrat und Parlament mit dem revidierten CO2-Gesetz (Totalrevision) den Treibhausgas-Ausstoss der Schweiz weiter senken. Das CO2-Gesetz soll dafür sorgen, dass der Treibhausgas-Ausstoss der Schweiz bis 2030 gegenüber dem Wert von 1990 halbiert wird. Die heutigen Massnahmen reichen dafür nicht aus. Da gegen das CO2-Gesetz das fakultative Referendum ergriffen wurde, stimmt die Bevölkerung am 13. Juni 2021 darüber ab.

Revision des Jagdgesetzes

10.08.2020 – Das eidgenössische Jagd- und Wildtierschutzgesetz regelt, welche Wildtiere geschützt sind, welche Tierarten gejagt werden dürfen und wann Schonzeiten gelten. Das Parlament hat ein massvolles, zeitgenössisches Regelwerk geschaffen, das den Arten- und Lebensraumschutz stärkt. Gleichzeitig hat es die Regeln im Umgang mit dem Wolf angepasst, damit die Kantone die wachsenden Bestände massvoll regulieren können. Die Volksabstimmung war für den 17. Mai vorgesehen, wurde inzwischen aber vom Bundesrat auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
https://www.bafu.admin.ch/content/bafu/de/home/dokumentation/dossier.html