Indikator Luft

Schwefeldioxid-Immissionen

Höhere Belastungen von Schwefeldioxid (SO2) können insbesondere die Atemwege betreffen; Asthmatiker und Menschen mit chronischer Erkrankung der Atemwege sind speziell gefährdet. SO2 ist auch giftig für Pflanzen (phytotoxisch). Es ist zudem eine wichtige Vorläufersubstanz für die Bildung von sauren Niederschlägen. Schwefeldioxid-Emissionen entstehen bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brenn- und Treibstoffe.

Bewertung des Zustandes
gut gut
Bewertung der Entwicklung
positiv positiv
Immissionsgrenzwert 2017: 30 Immissionsgrenzwert 2016: 30 Immissionsgrenzwert 2015: 30 Immissionsgrenzwert 2014: 30 Immissionsgrenzwert 2013: 30 Immissionsgrenzwert 2012: 30 Immissionsgrenzwert 2011: 30 Immissionsgrenzwert 2010: 30 Immissionsgrenzwert 2009: 30 Immissionsgrenzwert 2008: 30 Immissionsgrenzwert 2007: 30 Immissionsgrenzwert 2006: 30 Immissionsgrenzwert 2005: 30 Immissionsgrenzwert 2004: 30 Immissionsgrenzwert 2003: 30 Immissionsgrenzwert 2002: 30 Immissionsgrenzwert 2001: 30 Immissionsgrenzwert 2000: 30 Immissionsgrenzwert 1999: 30 Immissionsgrenzwert 1998: 30 Immissionsgrenzwert 1997: 30 Immissionsgrenzwert 1996: 30 Immissionsgrenzwert 1995: 30 Immissionsgrenzwert 1994: 30 Immissionsgrenzwert 1993: 30 Immissionsgrenzwert 1992: 30 Immissionsgrenzwert 1991: 30 Voralpen/Jura 2017: 0.2802 Voralpen/Jura 2016: 0.26 Voralpen/Jura 2015: 0.35 Voralpen/Jura 2014: 0.37 Voralpen/Jura 2013: 0.382 Voralpen/Jura 2012: 0.403 Voralpen/Jura 2011: 0.37 Voralpen/Jura 2010: 0.53 Voralpen/Jura 2009: 0.46 Voralpen/Jura 2008: 0.47 Voralpen/Jura 2007: 0.59 Voralpen/Jura 2006: 0.55 Voralpen/Jura 2005: 0.78 Voralpen/Jura 2004: 0.67 Voralpen/Jura 2003: 0.84 Voralpen/Jura 2002: 0.7 Voralpen/Jura 2001: 0.71 Voralpen/Jura 2000: 0.64 Voralpen/Jura 1999: 0.81 Voralpen/Jura 1998: 0.91 Voralpen/Jura 1997: 0.79 Voralpen/Jura 1996: 1.51 Voralpen/Jura 1995: 1.4 Voralpen/Jura 1994: 1.64 Voralpen/Jura 1993: 1.88 Voralpen/Jura 1992: 2.43 Voralpen/Jura 1991: 3.64 ländlich 2017: 0.4555 ländlich 2016: 0.33 ländlich 2015: 0.36 ländlich 2014: 0.37 ländlich 2013: 0.46 ländlich 2012: 0.633 ländlich 2011: 0.53 ländlich 2010: 0.69 ländlich 2009: 0.7 ländlich 2008: 0.78 ländlich 2007: 0.71 ländlich 2006: 0.78 ländlich 2005: 1.09 ländlich 2004: 0.98 ländlich 2003: 1.17 ländlich 2002: 0.98 ländlich 2001: 0.94 ländlich 2000: 1.48 ländlich 1999: 1.39 ländlich 1998: 1.65 ländlich 1997: 1.8 ländlich 1996: 2.38 ländlich 1995: 2.34 ländlich 1994: 2.15 ländlich 1993: 2.92 ländlich 1992: 3.31 ländlich 1991: 4.32 vorstädtisch 2017: 1.3254 vorstädtisch 2016: 1.16 vorstädtisch 2015: 1.62 vorstädtisch 2014: 1.508 vorstädtisch 2013: 1.58 vorstädtisch 2012: 1.899 vorstädtisch 2011: 2.43 vorstädtisch 2010: 2.76 vorstädtisch 2009: 2.62 vorstädtisch 2008: 3.36 vorstädtisch 2007: 3.21 vorstädtisch 2006: 4.36 vorstädtisch 2005: 4.35 vorstädtisch 2004: 3.72 vorstädtisch 2003: 5.42 vorstädtisch 2002: 6.11 vorstädtisch 2001: 4.44 vorstädtisch 2000: 4.73 vorstädtisch 1999: 5.4 vorstädtisch 1998: 7.09 vorstädtisch 1997: 7.34 vorstädtisch 1996: 7.15 vorstädtisch 1995: 7.18 vorstädtisch 1994: 6.72 vorstädtisch 1993: 9.24 vorstädtisch 1992: 11 vorstädtisch 1991: 13.64 städtisch 2017: 1.27745 städtisch 2016: 1.33 städtisch 2015: 1.925 städtisch 2014: 1.8955 städtisch 2013: 2.394 städtisch 2012: 3.03 städtisch 2011: 2.945 städtisch 2010: 3.385 städtisch 2009: 3.605 städtisch 2008: 4.355 städtisch 2007: 4.955 städtisch 2006: 5.02 städtisch 2005: 5.535 städtisch 2004: 5.84 städtisch 2003: 7.05 städtisch 2002: 6.73 städtisch 2001: 6.7 städtisch 2000: 7.04 städtisch 1999: 9.25 städtisch 1998: 12.13 städtisch 1997: 11.38 städtisch 1996: 12.38 städtisch 1995: 12.84 städtisch 1994: 13.395 städtisch 1993: 15.78 städtisch 1992: 20.08 städtisch 1991: 22.66

Daten zur Grafik: Excel
Quelle: BAFU

Quelle:
Kommentar

Die Schwefeldioxid-Belastung nahm zwischen 1985 und 1994 um über 80% ab. Seit dem Jahr 2000 ist sie  fast unverändert, sie liegt heute an allen Messstationen auf tiefem Niveau (deutlich unter dem Immissionsgrenzwert von 30 μg/m³). Die erfreuliche Entwicklung ist eine direkte Folge der Massnahmen, die in den 1990er-Jahren ergriffen wurden. Zum Rückgang der SO2 Emissionen haben insbesondere die Herabsetzung des Schwefelgehalts im Heizöl sowie die Umstellung auf Erdgas wegen der strengen Emissionsgrenzwerte beigetragen.

Internationaler Vergleich

In den EU Ländern werden auch Schwefeldioxidimmissionen erhoben und derselbe Indikator bestimmt. Die Schweiz hat eine tiefere Schwefeldioxidbelastung als die Nachbarländer, da es hier keine thermischen Kraftwerke und wenig Schifffahrt gibt und kaum Kohle und Schweröl verbrannt wird.

Methode

Der Stand und die Entwicklung der Luftbelastung im gesamtschweizerischen Rahmen werden durch das Nationale Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe NABEL erfasst. Das NABEL wird von BAFU und Empa betrieben und besteht aus 16 über die Schweiz verteilten Messstationen, welche die wichtigsten Belastungssituationen abdecken. Für die Beurteilung der Schwefeldioxid-Immissionen wurden die Messdaten von Stationen des NABEL für die verschiedenen Standorttypen gemittelt, wobei nur Stationen mit durchgehenden Messreihen berücksichtigt wurden.

 
Zuletzt aktualisiert am: 21.03.2018

Weiterführende Informationen

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