Indikator Luft

Benzol-Immissionen

Benzol gehört zu den krebserzeugenden Luftschadstoffen, und in höheren Konzentrationen können Augen, Atemwege und Zentralnervensystem beeinträchtigt werden. Für diese Schadstoffe wurde keine Schwelle nachgewiesen, unterhalb derer keine Gefahr für die Gesundheit besteht. In der Atemluft ist Benzol deshalb grundsätzlich unerwünscht.

Benzol entsteht vor allem durch die Verbrennung und Verdunstung von Treib- und Brennstoffen, die Hauptquellen sind der motorisierte Verkehr, Tankstellen, Feuerungen und Heizungen sowie Tabakrauch.

Bewertung des Zustandes
schlecht schlecht
Bewertung der Entwicklung
positiv positiv
Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2017: 0.233916666666667 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2016: 0.2547 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2015: 0.26 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2014: 0.296 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2013: 0.39 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2012: 0.3445 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2011: 0.35 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2010: 0.5096 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2009: 0.4226 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2008: 0.49 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2007: 0.4593 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2006: 0.6135 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2005: 0.7199 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2004: 0.569 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2003: 0.716 Jura, Voralpen (Rigi-Seebodenalp) 2002: 0.5949 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2017: 0.524916666666667 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2016: 0.5713 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2015: 0.71 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2014: 0.634 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2013: 0.813 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2012: 0.8135 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2011: 0.9092 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2010: 0.9429 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2009: 1.0637 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2008: 1.0918 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2007: 1.0878 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2006: 1.4492 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2005: 1.1473 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2004: 0.8518 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2003: 1.1867 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2002: 1.4786 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2001: 1.5197 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 2000: 1.9479 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 1999: 2.8871 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 1998: 2.6937 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 1997: 3.6445 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 1996: 3.7731 vorstädtisch (Dübendorf-Empa) 1995: 4.1541 städtisch (Zürich-Kaserne) 2017: 0.618666666666667 städtisch (Zürich-Kaserne) 2016: 0.7748 städtisch (Zürich-Kaserne) 2015: 0.715 städtisch (Zürich-Kaserne) 2014: 0.721 städtisch (Zürich-Kaserne) 2013: 0.88 städtisch (Zürich-Kaserne) 2012: 0.9634 städtisch (Zürich-Kaserne) 2011: 0.9825 städtisch (Zürich-Kaserne) 2010: 1.04 städtisch (Zürich-Kaserne) 2009: 1.0041 städtisch (Zürich-Kaserne) 2008: 1.046 städtisch (Zürich-Kaserne) 2007: 1.0908 städtisch (Zürich-Kaserne) 2006: 1.3902 städtisch (Zürich-Kaserne) 2005: 1.2824 städtisch (Zürich-Kaserne) 2004: 1.33 städtisch (Zürich-Kaserne) 2003: 1.8229 städtisch (Zürich-Kaserne) 2002: 1.5696 städtisch, verkehrsbelastet (Bern-Bollwerk) 2017: 0.8195 städtisch, verkehrsbelastet (Bern-Bollwerk) 2016: 1.0388 städtisch, verkehrsbelastet (Bern-Bollwerk) 2015: 1.328 städtisch, verkehrsbelastet (Bern-Bollwerk) 2014: 1.21 städtisch, verkehrsbelastet (Bern-Bollwerk) 2013: 1.17 städtisch, verkehrsbelastet (Bern-Bollwerk) 2012: 1.2569

Daten zur Grafik: Excel
Quelle: BAFU
Kommentar

Die Benzolemissionen haben in den letzten Jahren abgenommen, was vor allem auf ie Senkung des zulässigen Benzolgehalts in Treibstoffen und die Gasrückführung bei Tankstellen und Tanklagern zurückzuführen ist. Dennoch ist die heutige Benzolbelastung zu hoch und bedeutet ein Krebsrisiko für die Bevölkerung, welches über dem von der Eidgenössischen Kommission für Lufthygiene als tolerierbar bezeichneten liegt. Die Emissionen aus Verbrennungsprozessen und der Verdunstung von Brenn- und Treibstoffen sind weiter zu senken.

Internationaler Vergleich

In den EU Ländern werden auch Benzolimmissionen erhoben und derselbe Indikator bestimmt. Die Schweiz hat eine tiefere Benzolbelastung als einzelne Gebiete der Nachbarländer.

Methode

Der Stand und die Entwicklung der Luftbelastung im gesamtschweizerischen Rahmen werden durch das Nationale Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe NABEL erfasst. Das NABEL wird von BAFU und Empa betrieben und besteht aus 16 über die Schweiz verteilten Messstationen, welche die wichtigsten Belastungssituationen abdecken. Für die Beurteilung der Benzol-Immissionen wurden die Messdaten von Stationen des NABEL mit durchgehenden Messreihen berücksichtigt.

 
Zuletzt aktualisiert am: 21.03.2018

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