Indikator Naturgefahren

Investitionen Öffentlichkeit für den Schutz vor Naturgefahren nach WBG und WaG

Die Zahlen zeigen das finanzielle Engagement des Bundes bei der Prävention vor Naturgefahren, die eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen ist. Der Bund unterstützt die Erarbeitung von Gefahrgrundlagen (Gefahrenkarten), die Realisierung von Schutzbauten (Bach-, Lawinen- und Steinschlagverbauungen), die Schutzwaldpflege und die Vorbereitung von Interventionsmassnahmen. Enthalten sind auch Ausgaben für die Verbesserung der Warnung und Alarmierung vor Naturgefahren (OWARNA). Die Summe des Zahlungskredits spiegelt 45% der Gesamtausgaben im Bereich Investitionen für den Schutz vor Naturgefahren des Bundes und der Kantone wider.

Bewertung des Zustandes
gut gut
Bewertung der Entwicklung
positiv positiv
Investitionen des Bundes für Schutzbauten (Prävention) nach Wasserbaugesetz (WBG) und Waldgesetz (WaG) 2019: 525 Investitionen des Bundes für Schutzbauten (Prävention) nach Wasserbaugesetz (WBG) und Waldgesetz (WaG) 2018: 587 Investitionen des Bundes für Schutzbauten (Prävention) nach Wasserbaugesetz (WBG) und Waldgesetz (WaG) 2017: 579 Investitionen des Bundes für Schutzbauten (Prävention) nach Wasserbaugesetz (WBG) und Waldgesetz (WaG) 2016: 595 Investitionen des Bundes für Schutzbauten (Prävention) nach Wasserbaugesetz (WBG) und Waldgesetz (WaG) 2015: 565 Investitionen des Bundes für Schutzbauten (Prävention) nach Wasserbaugesetz (WBG) und Waldgesetz (WaG) 2014: 577 Investitionen des Bundes für Schutzbauten (Prävention) nach Wasserbaugesetz (WBG) und Waldgesetz (WaG) 2013: 601 Investitionen des Bundes für Schutzbauten (Prävention) nach Wasserbaugesetz (WBG) und Waldgesetz (WaG) 2012: 642

Daten zur Grafik: Excel
Quelle: BAFU
Kommentar

Im Jahr 2019 wurden insgesamt rund 235 Mio. CHF für den Schutz vor Naturgefahren ausgegeben, wobei der grösste Teil in die Schutzbauten nach Wasserbaugesetz (WBG) investiert wurde. Ziel ist, den Bedarf der Kantone zu decken und gleichzeitig die Mittel effizient einzusetzen. Da beides erreicht wurde, können Zustand und Entwicklung als positiv bewertet werden.

Die Verpflichtungskredite werden nach der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) zwischen Bund und Kantonen für jede NFA Periode festgesetzt, die Zahlungskredite jeweils im Herbst für das Folgejahr.

Internationaler Vergleich

Es ist kein internationaler Vergleich möglich, da die gesetzlichen Rahmenbedingungen sich von Land zu Land unterscheiden.

Methode

Die Zahlen werden durch das BAFU mit einer Erhebung der kantonalen Budgetzahlen im Rahmen der rollenden Finanz- und Projektplanung bei den Kantonen erfasst und anschliessend plausibilisiert. Basierend darauf errechnet der Bund den Zahlungskredit Hochwasserschutz.

Der Bund beteiligt sich mit ca. 45% an den Gesamtkosten der Projekte.

Grundlage für die Bewertung der Entwicklung
Angestrebte Entwicklung Anfangswert Endwert Veränderung in % Beobachtete Entwicklung Beurteilung
Abnahme Mittel 2012-2014 Mittel 2017-2019 -7.09% Abnahme positiv
 
Zuletzt aktualisiert am: 05.02.2021

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