Indikator Luft

Thema: Luft

Feinstaub-Immissionen

Unter Feinstaub (PM10) versteht man Partikel, die kleiner sind als 10 Mikrometer. Dieser Staub entsteht bei industriellen und gewerblichen Produktionsprozessen, Verbrennungsprozessen, mechanischen Prozessen (Abrieb, Aufwirbelung) sowie durch sekundäre Bildung (aus Schwefeldioxid, Stickoxide, Ammoniak, flüchtige organische Verbindungen). Alle Emittentengruppen wie der Verkehr, die Haushalte, die Industrie und die Landwirtschaft tragen zur Feinstaubbelastung bei.PM10 führt zu Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufsystems, zu einer Zunahme des Krebsrisikos und der Sterberate.

Bewertung des Zustandes
schlecht schlecht
Bewertung der Entwicklung
positiv positiv
Immissionsgrenzwert 2017: 20 Immissionsgrenzwert 2016: 20 Immissionsgrenzwert 2015: 20 Immissionsgrenzwert 2014: 20 Immissionsgrenzwert 2013: 20 Immissionsgrenzwert 2012: 20 Immissionsgrenzwert 2011: 20 Immissionsgrenzwert 2010: 20 Immissionsgrenzwert 2009: 20 Immissionsgrenzwert 2008: 20 Immissionsgrenzwert 2007: 20 Immissionsgrenzwert 2006: 20 Immissionsgrenzwert 2005: 20 Immissionsgrenzwert 2004: 20 Immissionsgrenzwert 2003: 20 Immissionsgrenzwert 2002: 20 Immissionsgrenzwert 2001: 20 Immissionsgrenzwert 2000: 20 Immissionsgrenzwert 1999: 20 Immissionsgrenzwert 1998: 20 Immissionsgrenzwert 1997: 20 Immissionsgrenzwert 1996: 20 Immissionsgrenzwert 1995: 20 Immissionsgrenzwert 1994: 20 Immissionsgrenzwert 1993: 20 Immissionsgrenzwert 1992: 20 Immissionsgrenzwert 1991: 20 Voralpen/Jura 2017: 6.483 Voralpen/Jura 2016: 6.3 Voralpen/Jura 2015: 7.65 Voralpen/Jura 2014: 6.945 Voralpen/Jura 2013: 7.81 Voralpen/Jura 2012: 7.595 Voralpen/Jura 2011: 8.705 Voralpen/Jura 2010: 8.525 Voralpen/Jura 2009: 9.43 Voralpen/Jura 2008: 9.655 Voralpen/Jura 2007: 10.61 Voralpen/Jura 2006: 11.025 Voralpen/Jura 2005: 11.41 Voralpen/Jura 2004: 11.595 Voralpen/Jura 2003: 14.945 Voralpen/Jura 2002: 12.78 Voralpen/Jura 2001: 11.32 Voralpen/Jura 2000: 10.625 Voralpen/Jura 1999: 11.91 Voralpen/Jura 1998: 11.525 Voralpen/Jura 1997: 14.175 Voralpen/Jura 1996: 16.2 Voralpen/Jura 1995: 13.575 Voralpen/Jura 1994: 13.555 Voralpen/Jura 1993: 14.335 Voralpen/Jura 1992: 16.855 Voralpen/Jura 1991: 18.565 ländlich 2017: 11.5525 ländlich 2016: 11.5 ländlich 2015: 13.22 ländlich 2014: 11.66 ländlich 2013: 15.385 ländlich 2012: 14.42 ländlich 2011: 16.295 ländlich 2010: 16.325 ländlich 2009: 17.35 ländlich 2008: 17.745 ländlich 2007: 18.95 ländlich 2006: 22.565 ländlich 2005: 19.11 ländlich 2004: 19.695 ländlich 2003: 24.29 ländlich 2002: 20.34 ländlich 2001: 18.675 ländlich 2000: 18.84 ländlich 1999: 19.675 ländlich 1998: 21.77 ländlich 1997: 26.785 ländlich 1996: 26.495 ländlich 1995: 22.83 ländlich 1994: 22.235 ländlich 1993: 24.975 ländlich 1992: 26.405 ländlich 1991: 29.515 vorstädtisch 2017: 13.6505 vorstädtisch 2016: 13.7 vorstädtisch 2015: 15.745 vorstädtisch 2014: 13.535 vorstädtisch 2013: 17.545 vorstädtisch 2012: 16.165 vorstädtisch 2011: 18.3 vorstädtisch 2010: 18.08 vorstädtisch 2009: 18.325 vorstädtisch 2008: 18.355 vorstädtisch 2007: 20.305 vorstädtisch 2006: 23.35 vorstädtisch 2005: 21.49 vorstädtisch 2004: 22.16 vorstädtisch 2003: 27.085 vorstädtisch 2002: 24.015 vorstädtisch 2001: 21.38 vorstädtisch 2000: 20.645 vorstädtisch 1999: 23.34 vorstädtisch 1998: 25.36 vorstädtisch 1997: 29.925 vorstädtisch 1996: 30.37 vorstädtisch 1995: 24.75 vorstädtisch 1994: 26.725 vorstädtisch 1993: 28.435 vorstädtisch 1992: 30.66 vorstädtisch 1991: 35.045 städtisch 2017: 16.483 städtisch 2016: 15.3 städtisch 2015: 17.4 städtisch 2014: 14.665 städtisch 2013: 18.33 städtisch 2012: 19.2 städtisch 2011: 21.735 städtisch 2010: 20.035 städtisch 2009: 21.385 städtisch 2008: 22.45 städtisch 2007: 24.435 städtisch 2006: 28.09 städtisch 2005: 28.15 städtisch 2004: 27.725 städtisch 2003: 32.685 städtisch 2002: 31.245 städtisch 2001: 27.59 städtisch 2000: 28.485 städtisch 1999: 28.08 städtisch 1998: 29.99 städtisch 1997: 33.855 städtisch 1996: 31.335 städtisch 1995: 29.945 städtisch 1994: 32.2 städtisch 1993: 35.065 städtisch 1992: 37.96 städtisch 1991: 38.735 städtisch,verkehrsbelastet 2017: 18.6075 städtisch,verkehrsbelastet 2016: 18 städtisch,verkehrsbelastet 2015: 19.755 städtisch,verkehrsbelastet 2014: 17.49 städtisch,verkehrsbelastet 2013: 23.69 städtisch,verkehrsbelastet 2012: 21.27 städtisch,verkehrsbelastet 2011: 24.135 städtisch,verkehrsbelastet 2010: 23.53 städtisch,verkehrsbelastet 2009: 24.95 städtisch,verkehrsbelastet 2008: 25.35 städtisch,verkehrsbelastet 2007: 27.68 städtisch,verkehrsbelastet 2006: 34.28 städtisch,verkehrsbelastet 2005: 30.53 städtisch,verkehrsbelastet 2004: 30.065 städtisch,verkehrsbelastet 2003: 35.46 städtisch,verkehrsbelastet 2002: 32.015 städtisch,verkehrsbelastet 2001: 28.955 städtisch,verkehrsbelastet 2000: 28.745 städtisch,verkehrsbelastet 1999: 33.48 städtisch,verkehrsbelastet 1998: 35.18 städtisch,verkehrsbelastet 1997: 39.26 städtisch,verkehrsbelastet 1996: 42.5 städtisch,verkehrsbelastet 1995: 38.3 städtisch,verkehrsbelastet 1994: 41.035 städtisch,verkehrsbelastet 1993: 46.7 städtisch,verkehrsbelastet 1992: 49.08 städtisch,verkehrsbelastet 1991: 57.305

Daten zur Grafik: Excel
Quelle: BAFU
Kommentar

An stark befahrenen Strassen in städtischen und vorstädtischen Gebieten und entlang der Autobahnen können die PM10-Jahresmittelwerte den Grenzwert von 20 µg/m³ überschreiten. Zudem wird vielerorts der Kurzzeitgrenzwert überschritten. Deshalb wird der Zustand als negativ bewertet. Erst an den Messstationen oberhalb von 1000 m liegen die Werte deutlich darunter. Die PM10-Belastung ist dank den getroffenen Luftreinhaltemassnahmen in den letzten 20 Jahren erheblich zurückgegangen. Da verschiedene Quellen und Schadstoffe zur PM10-Belastung beitragen, wird nur eine Summe von Massnahmen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene die Belastung erfolgreich senken können.. Dazu wurde vom Bundesrat der Aktionsplan Feinstaub beschlossen, welcher bei allen wesentlichen Feinstaubquellen die Emissionen reduzieren soll. Mögliche Massnahen sind z.B. Partikelfilter für Dieselmotoren und strengere Emissionsgrenzwerte für Holzheizungen.

 

Internationaler Vergleich

Die anderen europäischen Länder erheben die Feinstaubimmissionen ebenfalls und berechnen denselben Indikator. Die Schweiz hat eine ähnlich Feinstaubbelastung wie die Nachbarländer. Grossagglomerationen und stark industrialisierte Gebiete haben eine höhere Feinstaubbelastung.

Methode

Der Stand und die Entwicklung der Luftbelastung im gesamtschweizerischen Rahmen werden durch das Nationale Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe NABEL erfasst. Das NABEL wird von BAFU und Empa betrieben und besteht aus 16 über die Schweiz verteilten Messstationen, welche die wichtigsten Belastungssituationen abdecken. Für die Beurteilung der Ozon-Immissionen wurden die Messdaten von Stationen des NABEL unterhalb 600 m ü.M. ausgewertet, die nicht direkt durch Verkehrs- oder Industrieemissionen beeinflusst sind.

 
Zuletzt aktualisiert am: 21.03.2018

Weiterführende Informationen

Links

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