Investitionen Öffentlichkeit für den Schutz vor Naturgefahren nach WBG und WaG
Die Zahlen zeigen das finanzielle Engagement des Bundes bei der Prävention vor Naturgefahren, die eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen ist. Der Bund unterstützt die Erarbeitung von Gefahrengrundlagen (Gefahrenkarten), die Realisierung von Schutzbauten (Bach-, Lawinen- und Steinschlagverbauungen), die Schutzwaldpflege und die Vorbereitung von Interventionsmassnahmen. Enthalten sind auch Ausgaben für die Verbesserung der Warnung und Alarmierung vor Naturgefahren (OWARNA). Die Summe des Zahlungskredits spiegelt 40% der Gesamtausgaben des Bundes im Bereich Investitionen für den Schutz vor Naturgefahren wider.


Im Jahr 2024 wurden insgesamt rund 656 Mio. CHF für den Schutz vor Naturgefahren ausgegeben, wobei der grössere Teil in die Schutzbauten nach Wasserbaugesetz (WBG) investiert wurde. Ziel ist, den Bedarf der Kantone zu decken und gleichzeitig die Mittel effizient einzusetzen. Der Stand der Situation kann somit als positiv beurteilt werden. Angesichts der Unsicherheit in Bezug auf den zeitlichen Horizont und die Entwicklung der Risiken ist es nicht möglich, eine angestrebte Richtung für den Investitionstrend in Schutzbauten gegen Naturgefahren zu definieren.
Die Verpflichtungskredite werden nach der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) zwischen Bund und Kantonen für jede NFA Periode festgesetzt, die Zahlungskredite jeweils im Herbst für das Folgejahr.
Es ist kein internationaler Vergleich möglich, da sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen von Land zu Land unterscheiden.
Die Zahlen werden durch das BAFU mit einer Erhebung der kantonalen Budgetzahlen im Rahmen der rollenden Finanz- und Projektplanung bei den Kantonen erfasst und anschliessend plausibilisiert. Basierend darauf errechnet der Bund den Zahlungskredit Hochwasserschutz.
Der Bund beteiligt sich mit ca. 40% an den Gesamtkosten der Projekte.
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