Indikator Wald und Holz

Ergebnis der Waldbewirtschaftung

Der Indikator gibt Auskunft über die wirtschaftliche Lage der öffentlichen Forstbetriebe. Die Sicherstellung der ökonomischen Dimension der Nachhaltigkeit ist mit dieser Sichtweise eine zentrale Grundvoraussetzung für alle nicht verzichtbaren Leistungen einer effektiven und effizienten Waldbewirtschaftung zu Gunsten von Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Der Bund stellt dabei Daten zur Struktur, Wirtschaftlichkeit und natürlichen Produktionsgrundlagen bereit. Im öffentlichen und privaten Kleinwald werden diese Daten nicht erhoben.

Bewertung des Zustandes
schlecht schlecht
Bewertung der Entwicklung
negativ negativ
Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode ab 2015) 2018: -39 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode ab 2015) 2017: -40 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode ab 2015) 2016: -35 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode ab 2015) 2015: -35 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2014: -50 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2013: -43 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2012: -58 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2011: -40 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2010: -33 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2009: -32 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2008: -21 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2007: -13 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2006: -35 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2005: -56 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2004: -64 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2003: -85 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2002: -82 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2001: -82 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 2000: -95 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 1999: -44 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 1998: -28 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 1997: -46 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 1996: -59 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 1995: -28 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 1994: -42 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 1993: -42 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 1992: -43 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 1991: -44 Ergebnis Forstbetriebe (Berechnungsmethode bis Jahr 2014) 1990: 9

Daten zur Grafik: Excel
Quelle: Bundesamt für Statistik: Schweizerische Forststatistik
Kommentar

Die wirtschaftliche Lage der Schweizer Waldwirtschaft ist schwierig, wobei die Forstbetriebe seit mehreren Jahren negative Betriebsergebnisse ausweisen. Die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen wie sinkende Holzpreise, anhaltend hohe Kosten sowie steigende Bedürfnisse der Bevölkerung bringen die bisherige Wirtschaftsweise im Wald an ihre Grenzen. Das heutige System ist somit nur begrenzt in der Lage, die eigenen Ziele (Bsp. Betriebsergebnis, Dienstleistungen, leistungsfähige Mitarbeiter, etc.) und die gemeinwirtschaftlichen (z.B. Schutz vor Naturgefahren, Biodiversität, etc.) und privatwirtschaftlichen Leistungen (z.B. Holzproduktion) langfristig eigenständig zu finanzieren. Im Rahmen von eigenen Massnahmen der Waldwirtschaft und Unterstützung des Bundes im Rahmen von NFA werden Massnahmen zur Kostensenkung (Bsp. Einsatz rationeller Arbeitsverfahren und eigentumsübergreifende Zusammenarbeit) und Erschliessung möglicher Einnahmenquellen (Bsp. Inwertsetzung von Waldleistungen) ergriffen. Die positive Wirkung der Massnahmen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Waldwirtschaft können aber unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen nur langsam realisiert werden.

Internationaler Vergleich

Unterschiedliche Definitionen erschweren die Vergleichbarkeit.

Methode

Vollerhebung anhand von ca. 3000 Fragebogen.

Für die Forststatistik bis 2014 wurden die öffentlichen Forstbetriebe mir mehr als 50 ha Fläche berücksichtigt.

2015 erfolgte eine Änderung in der Methode: Als Forstbetrieb gilt nun ein einzelner Waldeigentümer oder ein Zusammenschluss mehrerer Waldeigentümer, die ihre Flächen gemeinsam bewirtschaften. Dabei spielt die Grösse der Waldfläche eine entscheidende Rolle. Als Forstbetrieb gelten Einheiten mit einer Minimalfläche von: Jura 200 ha; Mittelland 150 ha; Voralpen 250 ha; Alpen-Alpensüdseite 500 ha.

 
Zuletzt aktualisiert am: 17.02.2020

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