Indikator Wald und Holz

Vielfalt von Artengemeinschaften im Wald

Die Einzigartigkeit eines Lebensraums zeigt sich an der besonderen, standortspezifischen und historisch gewachsenen Artenzusammensetzung. Insbesondere Arten, die selten vorkommen, verleihen einem Standort einen speziellen Charakter. Wenn Arten, die häufig vorkommen, sich noch stärker ausbreiten, teilweise auch zu Lasten von seltenen Arten, werden Lebensräume immer gleichförmiger und banaler und die lokale Eigenart geht verloren.

Zu den Ursachen für den Verlust der Einzigartigkeit von Lebensräumen gehören das lokale Aussterben seltener Arten, der gleichmässige Eintrag von Stickstoff über die Luft, die Intensivierung der Nutzung, der Verlust lokaler Bewirtschaftungsformen und die Ausbreitung bereits weit verbreiteter Arten durch den Menschen (Ansaaten, Samenverbreitung mit Fahrzeugen etc.).

Mollusken 2015: 46.58 Mollusken 2014: 46.08118478 Mollusken 2013: 45.92761314 Mollusken 2012: 46.07364444 Mollusken 2011: 47.59696032 Mollusken 2010: 49.07699964 Mollusken 2009: 50.2866226 Mollusken 2008: 52.80707505 Mollusken 2007: 54.4889042 Mollusken 2006: 54.58852923 Mollusken 2005: 52.95920102 Moose 2016: 70.22 Moose 2015: 70.83487713 Moose 2014: 70.70965179 Moose 2013: 70.2020176 Moose 2012: 70.42497249 Moose 2011: 70.14252214 Moose 2010: 69.33692785 Moose 2009: 68.88161927 Moose 2008: 69.36360676 Moose 2007: 69.80958553 Moose 2006: 69.99254207 Moose 2005: 71.27180589 Pflanzen 2016: 77.45 Pflanzen 2015: 77.55091774 Pflanzen 2014: 77.29407855 Pflanzen 2013: 77.54371117 Pflanzen 2012: 77.62634165 Pflanzen 2011: 77.64518735 Pflanzen 2010: 77.94704282 Pflanzen 2009: 78.22605483 Pflanzen 2008: 78.02311451 Pflanzen 2007: 77.9607858 Pflanzen 2006: 78.35572362 Pflanzen 2005: 78.43383483
Artenvielfalt im Wald gemäss Biodiversitätsmonitoring Schweiz (BDM) Indikator Z12 "Vielfalt von Artengemeinschaften (ausgedrückt mit dem Mittleren Simpsons-Indexes)". Jahresmittelwerte für Pflanzen, Moose und Mollusken.* Zur Definition des Indikators siehe: www.biodiversitymonitoring.ch/de/daten/indikatoren/z/z12.html

Daten zur Grafik: Excel
Quelle: Biodiversitätsmonitoring Schweiz (BDM)
Methode

Im Rahmen des Biodiversitätsmonitorings Schweiz wird auf rund 1600 Probeflächen von je zehn Quadratmetern Grösse alle fünf Jahre unter anderem die Artenzusammensetzung der Gefässpflanzen, Moose und Mollusken (Schnecken) erfasst. Für jeden übergeordneten Lebensraumtyp (Wald, Wiesen und Weiden, Äcker, Siedlungen, Alpweiden, Gebirge) und jede der drei Artengruppen separat wird unter Berücksichtigung der Artenzusammensetzung die Ähnlichkeit zwischen sämtlichen Probeflächen berechnet (Simpson-Index) und gemittelt. Je höher dieser Wert, desto grösser sind die Unterschiede zwischen den Probeflächen. Eine grosse Vielfalt unterschiedlicher Artengemeinschaften ist positiv, eine Vereinheitlichung hingegen ist unerwünscht, da sie einen Verlust biologischer Vielfalt bedeutet.

 
Zuletzt aktualisiert am: 27.11.2018

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