Chemikalien: Dossiers

Kampf gegen Quecksilber: Erste Konferenz der Minamata-Konvention in Genf

30.09.2017 - Vom 24 bis am 29. September 2017 hat in Genf die erste Vertragsparteienkonferenz (COP1) der Minamata-Konvention stattgefunden. Diese ist seit dem 16. August 2017 in Kraft. Es handelt sich dabei um eine wichtige Etappe im weltweiten Kampf gegen Quecksilbervergiftungen. Die Vertreterinnen und Vertreter der rund 150 Staaten beschlossen am 30. September 2017, den Sitz der Konvention in Genf anzusiedeln.

Giftige Abfälle und gefährliche Chemikalien

20.04.2017 - Giftige Abfälle und gefährliche Chemikalien sind Teil der internationalen Handelsbeziehungen, auch zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Seit 1992 ist der Verkehr mit solchen Substanzen reglementiert, um ihre schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt zu vermindern. Die drei Konventionen, die solche Stoffe und deren Verkehr regeln, haben ihren Sitz in Genf. Dadurch ist Genf zu einem weltweiten Kompetenzzentrum für gefährliche Abfälle und Chemikalien geworden. Vom 24. April bis zum 5. Mai 2017 treten die Mitgliedstaaten der drei Konventionen in der Calvinstadt zusammen.

Umweltbelastung durch Biozide: Im Haushalt braucht es meistens keine Biozide

18.05.2016 - Ob antibakterielle Putzmittel, Sporttextilien mit Silberpartikeln oder chemische Schimmelkiller - die Hygiene hat bei uns einen hohen Stellenwert. Doch auf Produkte mit solchen Zusätzen kann meist problemlos verzichtet werden, denn die bekämpften Keime sind in der Regel völlig harmlos. Wer trotzdem Biozide einsetzt, sollte sie korrekt dosieren, um die Umwelt und die Gesundheit möglichst wenig zu belasten.

Geregelter Umgang mit Chemikalien: Unsere heimlichen Begleiter

26.08.2015 - Chemie durchdringt unseren Alltag und macht ihn komfortabel. Etwa, indem sie potente Wirkstoffe zur Verfügung stellt oder den Ersatz schwerer und spröder Materialien durch leichten und formbaren Kunststoff ermöglicht. Doch gewisse Chemikalien gefährden die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Daher hat der Gesetzgeber Regelwerke erlassen, die eine sichere Anwendung chemischer Substanzen gewährleisten.

Nanotechnologie

Nanotechnologie befasst sich mit Strukturen, die kleiner als 100 Nanometer sind. Das ist weniger als der achthundertste Teil einer Haaresbreite. Zahlreiche Anwendungen dieser neuen Technologie existieren erst auf dem Papier oder in den Laboren der Forscher. Zu möglichen Risiken für Mensch und Umwelt, aber auch zu viel verspechenden Entwicklungen gibt es erst lückenhafte Erkenntnisse.

Pflanzenschutzmittel

Pflanzenschutzmittel gefährden die Umwelt. Die Verwendung von Herbiziden (Unkrautvertilgungsmitteln) auf privaten sowie öffentlichen Strassen und Wegen, Plätzen, Terrassen und Dächern ist schon seit mehreren Jahren nicht mehr erlaubt. Trotzdem wird immer noch zu viel Herbizid eingesetzt.

Nanotechnologie: Möglichen Risiken auf der Spur

27.08.2013 - Die Nanotechnologie ist zukunftsträchtig, birgt aber auch unbekannte Risiken. Mit dem bis 2015 verlängerten Aktionsplan Synthetische Nanomaterialien will der Bundesrat deshalb weitere Grundlagen für die Risikobeurteilung erarbeiten. Deren Erkenntnisse bilden die Basis für künftige Sicherheitsvorschriften.

Internationale Konferenz über Chemikalien und gefährliche Abfälle in Genf

Vom 28.04. bis 10.05.2013 tagten in Genf die Vertragsparteien der Stockholmer-POP-, Rotterdamer-PIC- und Basler-Konvention. Fünf weitere Chemikalien werden der internationalen Regelung unterstellt.

Stoffflüsse im Elektronikschrott: Die Umweltgifte von den Wertstoffen trennen

12.02.2013 - Elektronikschrott enthält sowohl wertvolle Ressourcen als auch gesundheits- und umweltgefährdende Schadstoffe. Um zu verhindern, dass giftige Schwermetalle, PCB oder organische Flammschutzmittel in Recyclingprodukte gelangen, müssen solche Problemstoffe in speziellen Verwertungsanlagen separiert und umweltgerecht entsorgt werden.

Schadstoffregister: Transparenz bei Schadstoffen

12.02.2013 - Die Online-Datenbank SwissPRTR informiert die Öffentlichkeit über die grossen Schadstoffverursacher in Industrie und Gewerbe. Die Firmen nutzen sie inzwischen auch dazu, ihre Massnahmen zum Schutz der Umwelt bekannt zu machen.

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