Schwerpunkte Aktionsplan Holz

Der Aktionsplan Holz legt für die Jahre 2013 bis 2016 sechs Schwerpunkte fest. Dazu realisieren verschiedene Träger Projekte.


1. Datengrundlagen

Um das Programm umzusetzen, braucht es in manchen Bereichen zusätzliches Wissen, in anderen Bereichen geht es verstärkt um die Verbreitung des vorhandenen Wissens

Themen:

  • Ökonomische Grundlagen
  • Angewandte technische Grundlagen
  • Lebenszyklusbetrachtungen
  • Wissenstransfer

2. Mobilisierung Schweizer Holz

Um das Holznutzungspotenzial des Schweizer Waldes bestmöglich zu erschliessen, müssen alle Waldbesitzer für eine nachhaltige Waldnutzung gewonnen werden. Der Handlungsbedarf ist im Privatwald am grössten.

Themen:

  • Aus- und Weiterbildung, Kommunikation
  • Zusammenarbeit von Bund, Kanton und Verbände
  • Ausbau von Erfolgsgeschichten und Umsetzungsprojekten

3. Sensibilisierung Bevölkerung und institutioneller Bauherren

Um Verständnis für eine intensivere Holznutzung zu schaffen, muss die Bevölkerung besser über die Zusammenhänge informiert sein. Um institutionelle Bauherren für den Einsatz von Holz als Baustoff und Energieträger zu gewinnen, braucht die Holzbranche überzeugende Argumente und Ausstrahlung.

Themen:

  • Information der Bevölkerung über die Notwendigkeit und den Zweck einer nachhaltigen Holznutzung
  • Bereitstellen von (technischen) Entscheidungsgrundlagen
  • Argumentarien vor allem zu Rentabilität, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz
  • Leuchtturmprojekte

4. Verwertung Laubholz

Um das zunehmende Laubholzpotenzial optimal zu nutzen, sind neben der energetischen Verwertung auch stoffliche Verwertungs- und Anwendungsmöglichkeiten zu erschliessen.

Themen:

  • Angewandte Forschung und Entwicklung
  • Innovationsförderung
  • Wissenstransfer

5. Grossvolumige Holzbausysteme und Bauen im Bestand

Um die Marktposition von Holzbausystemen zu stärken, sind angewandte Forschung und Wissenstransfer in die Praxis gefragt.

Themen:

  • Mehrgeschossiges Bauen, Bauen im Bestand (Aufstocken, Sanieren, Verdichten)
  • Brand-, Schallschutz, energieeffizientes Bauen, Bauteile, Mischbauweisen, Holz als Material für Bauen im Bestand
  • Aus- und Weiterbildung dazu an Hochschulen, Wissenstransfer
  • «Grünes Bauen» 
  • Leuchtturmprojekte und Pilotanwendungen

6. Rahmenbedingungen und Abstimmung mit Partnern (intern)

Die Abstimmung und Koordination mit anderen Bundesprogrammen und Partnern ist für den Erfolg des Aktionsplanes Holz notwendig und wird vom BAFU geleistet.

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Letzte Änderung 31.08.2016

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