Schwerpunkte Aktionsplan Holz

Der Aktionsplan 2017–2020 fokussiert auf drei Schwerpunkte. Zu diesen können Projekte eingereicht werden. Beispielsweise marktnahe Projekte, Projekte der angewandten Forschung und Entwicklung oder Kommunikationsprojekte. Leisten die Projekte einen Beitrag zu den definierten Zielen der Ressourcenpolitik Holz, können sie grundsätzlich finanziell unterstützt werden.


1. Optimierte Kaskadennutzung

Welche Fragen sind zu beantworten?

  • Welche Mehrwerte (ökologisch, ökonomisch, sozial) bringt eine mehrfache, kaskadenartige Verwertung von Holz?
  • Welche Ressourcen eignen sich für eine mehrfache, kaskadenartige und marktfähige Verwertung (Baumarten, Sortimente)?
  • Welche Anreize braucht es für eine optimale Ressourcenbereitstellung?
  • Wie müssen Holzprodukte, Produktionsprozesse und Rahmenbedingungen beschaffen sein, damit eine mehrfache, kaskadenartige und marktfähige Verwertung möglich ist?
  • Welche Entwicklungen müssen für eine geschlossene, gemeinsam agierende Schweizer Wertschöpfungskette Wald und Holz angestossen werden (Kooperation, Cluster, Rahmenbedingungen)? 

Themen:

  • Sinnvollste Verwendung von Holz
  • Vor- und Nachteile einer mehrfachen Verwendung
  • Ökologische und ökonomische Bewertung

2. Klimagerechtes Bauen und Sanieren

Welche Fragen sind zu beantworten?

  • Wie sind die neuen Grundlagen im Holzbau (insb. Schall- und Brandschutz) praxistauglich umsetzbar?
  • Welche Erkenntnisse lassen sich punkto Qualitätsmanagement und Dauerhaftigkeit bereits gewinnen und wie fliessen sie in die Umsetzung ein?
  • Welche Herausforderungen stellen sich beim Unterhalt grossvolumiger Bauten aus Holz(hybrid)?
  • Welche Systemvorteile sind im Holzbau dank der Digitalisierung der Industrie zu erzielen und wie wären sie umzusetzen?
  • Unter welchen Voraussetzungen liefern welche Holz- Heizsysteme effiziente Resultate mit geringstmöglicher Umweltbelastung?
  • Welche Anpassungen braucht es in der Branche im Hinblick auf den grossvolumigen Holzbau?

Themen:

  • Technische Grundlagen
  • Qualitätssicherung
  • Wettbewerbsfähigkeit
  • Neubau, Umbau, Verdichtung
  • Unterhalt und Dauerhaftigkeit
  • Energieeffizienz

3. Kommunikation, Wissenstransfer und Zusammenarbeit

Welche Fragen sind zu beantworten?

  • Welche Kommunikation ist notwendig, damit die Schweizer Bevölkerung Produkte aus Schweizer Holz nachfragt?
  • Die Kampagne «WOODVETIA» ebnet hierfür ab 2017 den Boden.
  • Wie lassen sich Wissensdefizite und Vorbehalte betreffend grossvolumiger Holzbauten bei institutionellen Bauherren abbauen?
  • Wie lässt sich der Wissenstransfer zu Fachleuten aus den Bereichen Wald Holz- und Bauwirtschaft optimieren?
  • Wo bieten sich für die Akteure der öffentlichen Hand Chancen für eine Koordination unter Einbezug der Holzbranche (insb. Gebäudeprogramm, EnergieSchweiz, BBL, ARE)?

Themen:

  • Sensibilisierung der Bevölkerung für Schweizer Holz
  • Sensibilisierung institutioneller Bauherren für Holzbau
  • Wissenstransfer mit Partnern
  • Zusammenarbeit mit Sektoren, Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand

Weiterführende Informationen

Kontakt
Letzte Änderung 02.10.2017

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