Biotechnologie: Dossiers

Gentechnik: Wie weit dürfen wir mit Gene Drive gehen?

28.11.18 - Ein neues Verfahren der Gentechnik erlaubt es, Populationen wild lebender Arten genetisch zu verändern oder gar auszurotten – so zum Beispiel Mücken, die Krankheiten übertragen. Doch sollen und dürfen wir das?

Ethischer Umgang mit Fischen: Fische sind kein Gemüse

11.02.2015 - Die Nachfrage nach Speisefisch nimmt weltweit zu. Dies erhöht den Druck auf die Fischbestände und führt zu einer Intensivierung der Fischzucht. Vor diesem Hintergrund ist die Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) der Frage nach den ethischen Pflichten im Umgang mit Fischen nachgegangen.

Gebietsfremde Wirbellose: Von Gespenstschrecken und Soldatenfliegen

27.08.2014 - Zu Tausenden werden Spinnen, Käfer, Schmetterlinge und viele andere wirbellose Kleintiere in Terrarien gehalten oder als Futter- und Ködertiere gehandelt. Manche dieser Arten sind in der Schweiz gebietsfremd. Eine neue Studie im Auftrag des BAFU geht der Frage nach, inwiefern dadurch Risiken einer Verbreitung im Freiland bestehen.

GVO: Die Gentech-Nadel im Heuhaufen

12.02.2014 - In der Schweiz ist der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen verboten, doch in manchen Agrar-Exportländern werden diese bereits heute grossflächig angebaut. Über verschiedene Kanäle können die Gentech-Pflanzen in unser Land gelangen. Das BAFU baut deshalb ein GVO-Monitoring auf.

Heftig umstrittenes Nebeneinander

19.11.2013 - Wird es in der Schweiz ab 2018 GVO-Kulturen geben? Weil das Gentech-Moratorium 2017 ausläuft, lässt sich dies nicht ausschliessen. Dafür braucht es rechtzeitig eine gesetzliche Regelung. Im Hinblick auf eine mögliche Koexistenz von konventionellen Pflanzen und GVO-Anbau hat der Bundesrat deshalb einen Gesetzgebungsentwurf in die Vernehmlassung geschickt. Die Frage ist heftig umstritten. umwelt lässt 10 Akteure mit unterschiedlichen Standpunkten zu Wort kommen.

Das Nagoya-Protokoll: Faire Nutzung der genetischen Ressourcen

22.05.2013 - Das Nagoya-Protokoll regelt den Zugang zu genetischen Ressourcen und die gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile. Auf diese Weise werden die Staaten ermutigt, ihre Biodiversität zu erhalten und nachhaltig zu nutzen.

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