Altlasten: Fachinformationen

Der während Jahrzehnten sorglose Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen und Abfällen hat im schweizerischen Untergrund deutliche Spuren hinterlassen. Jetzt räumt die Schweiz mit den Abfallsünden der Vergangenheit auf.

Landesweit gibt es heute etwa 38'000 belastete Standorte. Darunter finden sich rund 4'000 Altlasten, die durch den Austritt von Schadstoffen früher oder später eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Weil dieses Risiko langfristig nicht tragbar ist, muss dieses unliebsame Erbe aus der Vergangenheit nach dem Willen des Bundes bis zum Jahr 2040 entschärft sein. Bei der Sanierung der Altlasten orientiert sich der Bund an konkreten Zielen zum Schutz der menschlichen Gesundheit und am Ausmass der Gefährdung der Umweltgüter Wasser, Boden und Luft.

Altlasten: Grundlagen

Die Altlastenbearbeitung, das Aufräumen der "Sünden von gestern", ist keine exakte Wissenschaft, sondern eine mit vielen Unwägbarkeiten und Überraschungen verbundene Nachsorgemassnahme.

Altlastenbearbeitung

Die grosse Anzahl belasteter Standorte lässt sich aus personellen, zeitlichen und finanziellen Gründen nur schrittweise bearbeiten. Auf den einzelnen Sanierungsfall bezogen, soll vom «Groben zum Feinen» vorgegangen werden, damit innert nützlicher Frist alle sanierungs- oder überwachungsbedürftigen Fälle ausgeschieden und im Rahmen einer Gefährdungsabschätzung bewertet werden können.

Altlastenfinanzierung

Wer muss die Kosten für Untersuchung, Überwachung und Sanierung von belasteten Standorten tragen? Unter welchen Voraussetzungen kann sich der Bund an diesen Kosten beteiligen?

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Letzte Änderung 12.04.2018

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