Förderung der Forschung zu den Auswirkungen nichtionisierender Strahlung auf Gesundheit und Umwelt

Die Forschungsförderung im Bereich Mobilfunk und Strahlung bzw. zu deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung und auf die Umwelt soll die Grundlage verstärken für den Dialog über die Sicherheit und den Umgang mit den heutigen und den sich schnell entwickelnden neuen Technologien im Bereich Mobilfunk.

Gestützt auf verschiedene Bundesratsbeschlüsse kann der Bund diese Forschung künftig verstärkt fördern. Das BAFU wird dazu Projekte im Rahmen einer 10-jährigen Förderung in 2 Etappen mit einem geschätzten Gesamtbudget von ungefähr 8 Mio. CHF unterstützen.

Das BAFU hat am 15. März 2022 Forschungsinstitute eingeladen, bis zum 15. Mai Projektskizzen einzureichen. 16 Projektskizzen wurden eingereicht und von einem Evaluationskomitee beurteilt. Daraus erfolgte eine Vorauswahl, und bei 10 Forschungsprojekten wurden die Forschenden zur Einreichung eines ausgearbeiteten Forschungsgesuches eingeladen. Die zweite Evaluationsrunde und die endgültige Entscheidung über die Unterstützung findet im August/September 2022 statt. Im Falle einer positiven Entscheidung gibt es einen Vertrag zwischen dem BAFU und dem Forschungsinstitut für die Finanzierung eines Forschungsprojekts. Diese erste Phase der Ausschreibung richtet sich an Forschungsinstitute, die die Kriterien für eine sogenannte «Instate»- Vergabe erfüllen (siehe Art. 10, Abs. 3, Ziff. b des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen BöB). Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt ausserdem eine WTO-Ausschreibung.

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Letzte Änderung 17.06.2022

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