Lichtemissionen (Lichtverschmutzung)

Die Einführung des elektrischen Lichtes gilt als einer der grossen Fortschritte des 20. Jahrhunderts. Doch übermässiges Licht kann einen negativen Einfluss auf die nächtliche Landschaft, die Artenvielfalt und den Menschen haben. Der Bund möchte sich deshalb für die Begrenzung des unerwünschten Lichts in der Umwelt einsetzen.

Lichtquellen

Ob für öffentliche Beleuchtung oder Werbung, künstliches Licht ist heute überall. Allerdings kann sich Licht auch weit über die eigentlich zu beleuchtenden Flächen ausbreiten. Die kürzliche Einführung von Lampen basierend auf Licht emittierenden Dioden (LED) kann grundsätzlich dazu beitragen, unerwünschte Lichtemissionen zu vermindern.

Auswirkungen von Licht

Übermässiges künstliches Licht beeinträchtigt nicht nur die natürliche Nachtlandschaft, sondern kann auch das Leben vieler Pflanzen- oder Tierarten und den Menschen erheblich stören. Zum Beispiel verlieren Zugvögel ihre Orientierung und Insekten verbrennen an Lichtquellen. Menschen können an Schlafstörungen leiden oder am Tag durch reflektiertes Sonnenlicht belästigt werden.

Massnahmen gegen Lichtverschmutzung

Künstliches Licht in der Umwelt wird von der Öffentlichkeit als neue Umweltbelastung wahrgenommen, die es zu begrenzen gilt. Kantone und Gemeinden sowie Normungsorganisationen sind bereits aktiv geworden. Hilfestellung bietet eine Vollzugsempfehlung des Bundesamtes für Umwelt BAFU zur Vermeidung von Lichtemissionen. Diese enthält allgemeine planerische und technische Grundsätze.

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Letzte Änderung 12.04.2017

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