Lärm: Fachinformationen

Lärmarten

Wichtigste Lärmquelle ist mit Abstand der Strassenverkehr. Ihm folgen Schienenverkehr und Flugverkehr. Weitere Lärmquellen sind Schiessanlagen, Industrie- und Gewerbeanlagen, Baustellen, Maschinen, Sportanlagen und Restaurants.

Lärmbelastung

In der Schweiz ist tagsüber jede fünfte und in der Nacht jede sechste Person an ihrem Wohnort von schädlichem oder lästigem Strassenverkehrslärm betroffen. Werden die Schwellenwerte der Weltgesundheitsorganistation (WHO) angewandt, sind es beinahe die Hälfte der Einwohner der Schweiz.

Lärmermittlung und -beurteilung

Ein Lärmpegel wird auf standardisierte Weise gemessen oder berechnet, um den ermittelten Wert anschliessend mit den gesetzlichen Anforderungen vergleichen zu können. Diese Rubrik enthält eine Zusammenstellung der einschlägigen Dokumente zur Ermittlung von Lärmpegeln.

Auswirkungen des Lärms

Lärm beeinträchtigt die Lebensqualität der Menschen. Er belästigt, er wirkt auf Körper und Psyche. Er mindert aber auch die Standortattraktivität ganzer Gebiete. Lärm kann krank machen, mit gesundheitlichen Langzeitfolgen. Besonders in der Nacht reagieren die Menschen empfindlich auf Lärm.

Massnahmen gegen Lärm

Der Lärm soll primär an der Quelle vermindert werden. Raumplanerische Massnahmen oder eine geeignete Verkehrsplanung sollen helfen, heute lärmfreie Gebiete zu sichern. In Zukunft will das BAFU zudem vermehrt Anreize zur Lärmreduktion schaffen und lärmfreie Technologien bei Fahrzeugen und Fahrbahnen fördern.

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Letzte Änderung 13.01.2017

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