Luft: Fachinformationen

Luftschadstoffquellen

Der Ausstoss der meisten Schadstoffe ist seit den 1990er Jahren zurückgegangen. Hauptverursacher der heute noch vorhandenen Luftbelastung sind in erster Linie der motorisierte Verkehr (NOx, PM10), die Holzverbrennung (PM10), die Landwirtschaft (NH3, PM10) und die Industrie (VOC, NOx, PM10).

Luftqualität in der Schweiz

Die Luftqualität der Schweiz wird seit Mitte der 1980er-Jahre stetig besser. Die Belastung mit lungengängigem Feinstaub (PM10), mit Ozon (O3) und mit Stickoxiden (NOX) liegt jedoch weiterhin über den gesetzlichen Immissionsgrenzwerten. Auch Ammoniak (NH3) belastet die Umwelt in einem Ausmass, das deutlich über dem kritischen Belastungswert liegt.

Auswirkungen der Luftverschmutzung

Die Luftverschmutzung führt zu Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hat 3'000 vorzeitige Todesfällen pro Jahr zur Folge und versauert und überdüngt empfindliche Ökosysteme. Die jährlichen Folgekosten der Luftverschmutzung in der Schweiz betragen mehrere Milliarden.

Massnahmen zur Luftreinhaltung

Auf Bundesebene existieren Vorschriften über den Schadstoff-Ausstoss von Feuerungen, industriellen Anlagen, Motorfahrzeugen sowie Baumaschinen, und solche über die Qualität von Brenn- und Heizstoffen. Ausserdem soll der beste Stand der Technik bei Fahrzeugen, Industrie- und Landwirtschaftsanlagen sowie Heizungen zur Anwendung kommen.

Luftreinhaltung: Internationales

Weil Luftschadstoffe keine Landesgrenzen kennen, können viele lufthygienische Probleme nicht im Alleingang gelöst werden. Die Schweiz engagiert sich deshalb aktiv in verschiedenen internationalen Gremien für eine Begrenzung der Luftverschmutzung in Europa.

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Letzte Änderung 17.02.2017

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