Grossprojekte Hochwasserschutz

Der Hochwasserschutz bei der Rhone, dem Alpenrhein, der Linth und den Juragewässern muss an die aktuellen Anforderungen angepasst werden. Das BAFU unterstützt die betroffenen Kantone bei der Konzeption, Planung und Realisierung der vier Grossprojekte.

3. Rhonekorrektion, Uferschutz Visp (April 2010)

Die 3. Rhonekorrektion: Ein Generationenprojekt für mehr Sicherheit

21.06.2018 - Die 3. Rhonekorrektion ist das grösste Hochwasserschutzprojekt der Schweiz: Es umfasst eine Länge von 162 Kilometern Flusslauf, betrifft den Schutz für gut 100‘000 Menschen und verhindert mögliche Hochwasserschäden im Umfang von geschätzten 10 Milliarden Franken. Neben mehr Sicherheit soll das Projekt auch mehr Natur für die Rhone bringen. Es ist ein Generationenprojekt, dessen Bauzeit mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird.

Alpenrhein

Der Alpenrhein ist einer der grössten Gebirgsflüsse der Schweiz und Österreichs und hat in den letzten Jahrhunderten zu zahlreichen Hochwasserkatastrophen im Rheintal geführt. Mit dem Projekt RHESI (Rhein – Erholung und Sicherheit) wird der Hochwasserschutz im Rheintal verbessert und der Alpenrhein als Lebensraum für Mensch und Natur aufgewertet.

Zusammenfluss von Sihl und Limmat

Sihl

Während der Hochwasserereignisse im August 2005 entging die Stadt Zürich nur knapp grossen Hochwasserschäden. Beinahe wäre die Sihl über die Ufer getreten und hätte ausgedehnte Teile der Zürcher Innenstadt sowie den Hauptbahnhof unter Wasser gesetzt. Daher initiierte der Kanton Zürich in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Partnern das Projekt Hochwasserschutz Sihl, Zürichsee und Limmat.

Projektorganisation EXAR

Gefahrengrundlagen für Extremhochwasser an Aare und Rhein (EXAR)

Das BAFU erarbeitet zusammen mit dem Eidg. Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) und den Bundesämtern für Energie (BFE), für Bevölkerungsschutz (BABS) und für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) Grundlagen für die Beurteilung der Gefährdung durch Extremhochwasser an Aare und Rhein. Bis 2018 sollen unter der Leitung des BAFU harmonisierte Gefahrenszenarien ausgearbeitet werden. Ausgehend davon werden dann die Risiken für die Bauten und Anlagen im betroffenen Gebiet beurteilt.

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Letzte Änderung 10.06.2016

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