Naturgefahren: Dossiers

Erdbebenvorsorge: Schutz vor gravierenden Schäden

06.03.19 - Bei Erdbeben fallen die weniger spektakulären Schäden an nicht tragenden Gebäudeelementen, Leitungen oder anderen technischen Einrichtungen finanziell oft stärker ins Gewicht. Zudem können Schäden an solchen Elementen – sogenannten sekundären Bauteilen – auch Menschenleben gefährden. Eine Publikation des BAFU zur Erdbebenvorsorge dieser Bauteile gibt Sicherheitstipps.

Raumplanung und Störfallvorsorge: Wohnen und arbeiten in gefährlicher Umgebung

06.03.19 - Heute wird zunehmend in der Nähe von heiklen Störfallanlagen wie Tanklagern, Pipelines oder Verkehrswegen mit Gefahrguttransporten gebaut. Die Revision der Störfallverordnung StFV und der Planungshilfe des Bundes soll die Koordination der Störfallvorsorge mit raumwirksamen Tätigkeiten weiter stärken.

Hydrometrische Messstationen: Für die Zukunft gewappnet

06.03.19 - Informationen über Wasserstand und Temperatur von Flüssen, Seen und Grundwasser sind wichtige Grundlagen für deren Schutz und nachhaltige Nutzung sowie für die Hochwasserprävention. Die hydrologischen Messstationen des Bundes stellen diese Daten rund um die Uhr zur Verfügung. Nun wurden sie auf den neusten Stand der Technik gebracht.

Hangmuren: Wann «explodiert» ein Hang?

06.03.19 - Hangmuren können Menschenleben bedrohen und grosse materielle Schäden verursachen. Im Auftrag
des BAFU ist nun eine nationale Datenbank mit detailliert dokumentierten Ereignissen aufgebaut worden. Sie soll dazu beitragen, das Verständnis für komplexe Rutschprozesse und damit auch die Prognosen zu verbessern.

Ein gemeinschaftlicher Beitrag an den Schutz der Bevölkerung vor Lawinen

30.11.2018 - Die Schweiz als Alpenland ist seit Jahrhunderten mit Lawinen konfrontiert. Die UNESCO hat den Umgang der Schweiz und Österreichs mit dieser Naturgefahr in die Liste des Immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen. Doch welche Rolle hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Lawinenschutz?

Gefährdungskarte Oberflächenabfluss: Hilfreiches Instrument gegen unterschätzte Wassergefahr

28.11.18 - Nicht nur überlaufende Bäche, Flüsse und Seen verursachen Schäden, sondern auch oberflächlich abfliessendes Wasser. Eine neue Gefährdungskarte zeigt erstmals die Risiken für jeden Ort in der Schweiz auf.

Gerüstet bei Starkniederschlag: Die neue Gefährdungskarte Oberflächenabfluss Schweiz

03.07.2018 - Regnet es lange oder heftig, kann der Boden das Wasser nicht mehr aufnehmen. Es fliesst ab und flutet zum Beispiel Gärten, Keller oder Garagen. Dieser Oberflächenabfluss ist verantwortlich für Schäden in Millionenhöhe. Der Bund hat darum zusammen mit Versicherungspartnern die neue nationale Gefährdungskarte erarbeitet. Sie zeigt, welche Flächen in der Schweiz vom Oberflächenabfluss betroffen sind.

Die 3. Rhonekorrektion: Ein Generationenprojekt für mehr Sicherheit

21.06.2018 - Die 3. Rhonekorrektion ist das grösste Hochwasserschutzprojekt der Schweiz: Es umfasst eine Länge von 162 Kilometern Flusslauf, betrifft den Schutz für gut 100‘000 Menschen und verhindert mögliche Hochwasserschäden im Umfang von geschätzten 10 Milliarden Franken. Neben mehr Sicherheit soll das Projekt auch mehr Natur für die Rhone bringen. Es ist ein Generationenprojekt, dessen Bauzeit mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird.

Extreme April-Wärme sorgt für rasche Schneeschmelze in den Alpen: Droht trotzdem noch ein grosses Hochwasser im Frühling?

02.05.2018 – Anfangs April lagen in den Schweizer Alpen noch grosse Schneemengen und mancherorts kamen Erinnerungen an den schneereichen Winter 1998/1999 auf. Seit Mitte April ist es überdurchschnittlich warm und in den Bergen ist viel Schnee geschmolzen. Sind grosse Hochwasser diesen Frühling trotzdem noch möglich? Die Frage kann heute noch nicht abschliessend beantwortet werden, da dies vor allem von der weiteren Wetterentwicklung im Mai abhängt. Inzwischen liegt in den Bergen aber bedeutend weniger Schnee als Ende April 1999.

Prävention: Regeln für stabile Dämme

14.2.2018 - Vor Steinschlägen schützen Dämme in der Regel am besten. Doch bei ihrer richtigen Bemessung gab es bisher Unsicherheiten. Eine vom BAFU in Auftrag gegebene Studie schafft Klarheit.

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