Holz

Holz ist ein beliebter Rohstoff mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Holz ist nachwachsend, kostengünstig, wiederverwendbar und wird als Baustoff unter anderem für Tragwerke, Innenausbauten und Möbel verwendet. Damit das Holz nicht durch Witterung, Insekten und Pilze beschädigt wird, muss eine geeignete Holzart verwendet werden und das Holz konstruktiv vor Feuchtigkeit geschützt werden. In den meisten Fällen kann dadurch auf den Einsatz von Holzschutzmitteln verzichtet werden.

Holzschutzmittel enthalten Fungizide und Insektizide. Werden diese ausgewaschen, gelangen sie auch in Böden und Gewässer.
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Je nach Einsatzbereich (auch «Gebrauchsklassen» genannt) sind Holz und Holzprodukte unterschiedlichen Umweltbedingungen und damit unterschiedlichen Gefahren (Insekten, Pilze) ausgesetzt. Während in trockenen, beheizten Innenräumen kleine Risiken bestehen, erhöhen sich diese, je exponierter das Holz.

Durch die Wahl einer geeigneten Holzart und konstruktive Holzschutzmassnahmen kann verbautes Holz in vielen Fällen ausreichend geschützt werden.

Je nach Anwendungsfall ist es jedoch notwendig, verbautes Holz mit Holzschutzmitteln zu schützen. In Holzschutzmitteln werden biozide Wirkstoffe verwendet, die Insekten (Insektizide) und Pilze (Fungizide) abtöten. Aufgrund ihrer Eigenschaften können sie Organismen in Ökosystemen schädigen, wenn sie durch Auswaschung in Böden, Oberflächengewässer und Grundwasser gelangen. Holzschutzmittel sollten deshalb nur eingesetzt werden, wenn nach Anwendung aller möglichen Vorbeugemassnahmen ein Befallsrisiko besteht.

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Letzte Änderung 10.08.2020

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