Transformatorenstationen als Elektrosmog-Quelle

Transformatoren erhöhen oder reduzieren die elektrische Spannung. Sie gelangen in Kraftwerken, Unterwerken, Wohnquartieren und Industriegebieten zur Anwendung. Die Trafostationen in Dörfern und städtischen Quartieren werden vom regionalen Stromverteilnetz gespiesen. Sie wandeln dessen Spannung von 6000 bis 30'000 V auf die im Haushalt benötigten 230 und 400 V um.

Magnetfeld einer Transformatorenstation

Eine einfache Transformatorenstation besteht aus Hochspannungsteil, Transformator und Niederspannungsverteilung.

Die Niederspannungsverteilung selbst und ihre Verbindung mit dem Transformator erzeugen die stärksten Magnetfelder. Dies hängt damit zusammen, dass die Stromstärke hier viel grösser ist als auf der Hochspannungsseite. Zudem erhöht die räumliche Auftrennung der einzelnen Stromleiter in der Niederspannungsverteilung die Magnetfelder nochmals.

Da es eine grosse Vielfalt an Transformatorenstationen gibt, sind allgemeingültige Aussagen zu den von ihnen verursachten Magnetfeldern kaum möglich.

Perspektivische Darstellung des Magnetfeldes einer begehbaren Transformatorenstation bei Volllast (630 kVA). Bei der dunkelroten Hülle beträgt das Magnetfeld 100 µT, bei der hellen Hülle noch 1 µT. Die dargestellte Transformatorenstation ist günstig konzipiert und mit optimierten Komponenten bestückt. Bei weniger günstig aufgebauten Trafostationen kann das Magnetfeld eine deutlich grössere räumliche Ausdehnung haben.

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Letzte Änderung 06.07.2018

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