Photovoltaikanlagen als Elektrosmog-Quelle

Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) emittieren elektrische und magnetische Felder in verschiedenen Frequenzbereichen. Eine Literaturrecherche sowie theoretische und messtechnische Untersuchungen zeigen, dass die Immissionen einer PV-Anlage gemessen an den Immissionsgrenzwerten der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) an den typischen Aufenthaltsorten von Menschen gering sind.

Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) emittieren elektrische und magnetische Felder in verschiedenen Frequenzbereichen. Drei Module sind dafür verantwortlich:

1) Der Photovoltaikgenerator als Bereich, in dem Licht in elektrische Energie umgewandelt wird, ist eine Quelle von Gleichströmen und Gleichspannungen und damit auch eine Quelle elektro- und magnetostatischer Felder.

2) Der Wechselrichter als Wandler zwischen dem Gleichstrom des PV-Generators und dem 50-Hz-Wechselstrom der elektrischen Energieversorgung ist eine Quelle von nieder- und hochfrequenter Strahlung.

3) Die Wechselstrominstallationen zwischen Wechselrichter und dem Verknüpfungspunkt mit der öffentlichen Energieversorgung sind Quellen von energietechnischen Feldern (50 Hz und Oberwellen).

Immissionen

Die Literaturrecherchen und eigene theoretische und messtechnische Untersuchungen zeigen (s. Bericht unten), dass die Immissionen einer PV-Anlage gemessen an den Immissionsgrenzwerten der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) an den typischen Aufenthaltsorten von Menschen gering sind.  

Photovoltaikanlagen haben zudem die "angenehme" Eigenschaft, dass die nichtionisierende Strahlung nachts verschwindet.

Massnahmen

Die nichtionisierende Strahlung von PV-Anlagen kann durch folgende Massnahmen grundsätzlich und unabhängig von irgendwelchen Grenzwertbetrachtungen reduziert werden:

  • Auf der Gleichstromseite: nahes Zusammenführen von Plus- und Minusleiter  
  • Beim Wechselrichter: Die Belastung durch Hochfrequenzstrahlung kann durch eine ausreichende Distanz zwischen Wechselrichter und Mensch klein gehalten werden. Schon nach wenigen Metern ist der Einfluss des Wechselrichters kaum noch feststellbar.
  • Auf der Wechselstromseite: Verwendung von Mehrleiterkabeln

Bericht

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Letzte Änderung 05.11.2015

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