Invasive gebietsfremde Arten in Seen

Invasive gebietsfremde Tiere, Pflanzen und andere Organismen können unbemerkt mit Booten und Wassersportausrüstung von einem Gewässer ins nächste mittransportiert werden. Einmal im Gewässer etabliert, können diese grossen Einfluss auf die empfindlichen aquatischen Ökosysteme nehmen und die Artenvielfalt bedrohen. Invasive Muscheln, wie z.B. die Quaggamuschel besiedeln zudem Infrastrukturanlagen im Wasser und verursachen so hohe Kosten.

In zwei kurzen Videos werden einfache Regeln erklärt, die gelten, wenn Boote und Wassersportausrüstung in verschiedenen Gewässern zum Einsatz kommen. So können Bootsbesitzende, Wassersport- und Fischereibegeisterte mithelfen, dass sich invasive Tiere und Pflanzen nicht weiter in den Schweizer Gewässern ausbreiten können. Die Videos entstanden in Zusammenarbeit des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich und des Amts für Umwelt und Energie (AUE) des Kantons Basel-Stadt und mit Unterstützung des Bundesamts für Umwelt BAFU.

Anleitung für die Bootsreinigung

Um eine Verschleppung der Quaggamuschel in den Schweizer Gewässern möglichst zu verhindern, hat das BAFU den kantonalen Fachstellen empfohlen, die betroffenen Akteure zu informieren (Fischerei-/Sport-/Bootsbauer-Verbände), sowie präventive Massnahmen zu initiieren. Die Quaggamuschel, die aus dem Schwarzmeerraum eingewandert ist, besiedelt die Schweizer Seen und Flüsse mit beunruhigender Geschwindigkeit. Wegen ihres invasiven Verhaltens könnte die Quaggamuschel hohe wirtschaftliche Kosten und ökologische Schäden verursachen.

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Letzte Änderung 11.03.2022

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