Zustand der Seen

Die Belastung der Schweizer Seen durch Nährstoffe konnte seit den 1980er-Jahren durch grosse Anstrengungen im Gewässerschutz reduziert werden. Die Wasserqualität hat sich stark verbessert, doch einzelne Seen sind immer noch überdüngt. Zudem sind viele ökologisch wichtige Uferbereiche beeinträchtigt: Verbauungen reduzieren die Qualität der Lebensräume von Pflanzen und Tieren.

Wasserstände der Seen

Das BAFU misst die aktuellen Wasserstände der Schweizer Seen, rechnet Vorhersagen und informiert die Öffentlichkeit.

Wasserqualität der Seen

Der Ausbau der Abwasserreinigung und die Anwendung neuer Abwassertechnologien sowie Massnahmen in der Landwirtschaft haben die Einträge der Schmutz- und Nährstoffe in die Seen stark verringert. Die Belastung mit schwer abbaubaren synthetischen organischen Spurenstoffen nimmt dagegen zu.

Struktur und Morphologie der Seen

Die Uferbereiche vieler Schweizer Seen sind beeinträchtigt: Uferverbauungen reduzieren die Qualität der Lebensräume von Pflanzen und Tieren.

Projekt Seewandel

Der Bodensee wird in den nächsten Jahren von sieben Forschungs-Institutionen aus drei Ländern auf Herz und Nieren geprüft: Wie geht es diesem See? Wie reagiert er auf den Klimawandel, den Nährstoffrückgang sowie das Aufkommen von invasiven Arten? Bänz Lundsgaard-Hansen erklärt, weshalb es das internationale Forschungsprojekt «Seewandel» braucht.

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Letzte Änderung 22.08.2018

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