Naturgefahren: Fachinformationen Wasser, Rutschungen, Lawinen, Sturz

Die Schweiz ist regelmässig von Hochwasser und Murgängen, Rutschungen, Sturzprozessen (Stein- und Blockschlag wie auch Fels- und Bergstürzen), Lawinen und Stürmen betroffen. Auch Waldbrand, Trockenheit, Hitze- und Kältewellen können sich ereignen. Starke Erdbeben sind zwar selten; wie die Geschichte zeigt, können sie jedoch auch in der Schweiz vorkommen und stellen ein bedeutendes Risiko dar.

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Gefahrengrundlagen und Raumnutzung

Damit auf Naturgefahren angemessen reagiert werden kann, muss zuerst die Gefährdung erkannt werden. Aus diesem Grund ist es von zentraler Bedeutung, dass entsprechende Gefahrengrundlagen erarbeitet werden. Naturereignisse werden erst zu gefährlichen Prozessen, wenn Personen, Gebäude oder Infrastrukturen durch sie betroffen sind. Deshalb sind Kenntnisse über die stetig intensivere Raumnutzung eine weitere wichtige Grundlage.

Teaser Risiken

Risiken

Risiken werden aus der Multiplikation von der Eintretenswahrscheinlichkeit der Naturgefahren und den möglichen Schäden an Personen oder Sachwerten erfasst. Risiken können zudem bewertet werden und dienen dabei als Grösse für die Sicherheit vor Naturgefahren.

Schäden und Lehren

In der Vergangenheit sind immer wieder durch Naturgefahren Schäden an Gebäuden und an Infrastrukturen entstanden. Regelmässig sind diesen Gefahren auch Menschen zum Opfer gefallen. Die umfangreichen Ereignisanalysen und die daraus folgenden Lehren sind daher zentral für den Umgang mit Naturgefahren.

Die Komponenten des Risikomanagements

Integrales Risikomanagement

Ein absoluter Schutz vor Naturgefahren besteht nie. Mit einem ganzheitlichen Management können die Risiken auf ein akzeptables Mass reduziert und gleichzeitig auf verschiedene Akteurinnen und Akteure verteilt werden. Neue, inakzeptable Risiken müssen verhindert werden. Durch das Integrieren aller Betroffenen entsteht eine Verbundaufgabe.

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Schutzmassnahmen

Verschiedene Massnahmen tragen dazu bei, dass das integrale Risikomanagement umgesetzt werden kann. Dabei spielen der Nutzen sowie die Nachhaltigkeit der einzelnen Massnahmen eine zentrale Rolle. Oftmals bietet eine Kombination von Massnahmen den besten Schutz vor Naturgefahren.

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Programmvereinbarungen und Einzelprojekte

Im Handbuch Programmvereinbarungen werden die Subventionen für den Schutz vor Naturgefahren an die Kantone geregelt. Die Beitragsabwicklung erfolgt leistungsorientiert im Rahmen von vierjährigen Programmvereinbarungen und Globalbeiträgen des Bundes. Nach ausserordentlichen Naturereignissen können finanzielle Abgeltungen für Einzelprojekte angefordert werden.

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Letzte Änderung 12.02.2021

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