Geschiebe

Der Geschiebehaushalt wird durch Wasserkraftwerke, Gewässerverbauungen (z.B. Kiessammler) sowie die industrielle Entnahme von Kies (Kieswerke) gestört. Der gestörte Geschiebehaushalt lässt sich durch eine Vielzahl technischer und betrieblicher Lösungen reaktivieren.

Diverse Massnahmen sind seit längerem erprobt. Das Gewässerschutz-gesetz 2011 schreibt vor, dass die Sanierungen bis 2030 abgeschlossen sein müssen. Die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes variieren je nach Verursacher und Projekten. Bei Sanierungen von Wasserkraftwerken werden 100% der anrechenbaren Kosten übernommen, bei Revitalisierungen von verbauten Gewässern 35 - 80%.

Der Kanton erstellt für Anlagen die Massnahmen treffen müssen, eine Studie über die Art und den Umfang der notwendigen Massnahmen mit ökologischer und wirtschaftlicher Beurteilung der Massnahmen (Art. 42c Abs. 1 GSchV). Diese Geschiebehaushaltsstudien umfassen sowohl Wasserkraftanlagen, als auch Nicht-Wasserkraftanlagen in einem
Einzugsgebiet. Die Modalitäten der Entschädigung solcher Studien werden im nachfolgenden Dokument beschrieben:

Sanierung des Geschiebehaushalts an Kraftwerksketten

Durch Geschiebesanierungsmassnahmen an Wasserkraftanlagen wird die Geschiebefracht im Gewässer erhöht. Dies kann diverse Auswirkungen auf unterliegende Kraftwerke haben. In der Folge stellen sich eine Reihe von Entschädigungsfragen

Diesbezügliche Regelungen sind in nachfolgendem Dokument beschrieben.

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Letzte Änderung 20.11.2019

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