Biodiversität: Dossiers

Kommen Sie mit auf eine Fischwanderung

27.09.2018 - Wussten Sie, dass Fische in ihrem Leben über 10'000 km weit wandern? Zugegeben, Aale sind Extremwanderer, aber unterwegs zu sein, liegt in der Natur der Fische. Oftmals endet die Reise abrupt – so etwa durch die Fischerei, durch Fressfeinde oder mit dem Tod in der Turbine eines Kraftwerks. Bis 2030 soll die freie Fischwanderung – die so genannte Fischgängigkeit – bei den Wasserkraftanlagen in der Schweiz wiederhergestellt sein. Wie sieht heute die Realität aus? Ein Aal nimmt Sie mit auf seine Reise.

Invasive Arten: Was wir alle tun können

13.06.2018 - Sie können einheimische Arten verdrängen, zu einem gesundheitlichen Problem für Menschen werden oder ökonomische Schäden anrichten: Pflanzen und Tierarten, die absichtlich oder unabsichtlich eingeführt werden und sich hier ausbreiten. Bund und Kantone sind aktiv – doch wir alle können handeln, wie die schweizweiten Aktionstage zur Bekämpfung invasiver Arten zeigen, die vom 15.-17. Juni 2018 stattfinden.

Biodiversität im Stadtzentrum

17.05.2018 – Es gibt sie, die Oasen der biologischen Vielfalt. Sogar mitten in Bern, wie das Beispiel der Gärtnerei am Bundesrain zeigt. Mit einheimischen Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon können alle zur Förderung der Biodiversität beitragen. Der internationale Tag der Biodiversität am 22. Mai setzt dafür ein Zeichen.

Der Luchs – die grösste Wildkatze Europas

26.02.2018 - Grosskatzen gehören zu den faszinierendsten Säugetieren der Welt. Der grösste europäische Vertreter, der Luchs, wurde vor 40 Jahren wieder in der Schweiz angesiedelt – mit Erfolg: Heute sind rund 300 Tiere in unseren Wäldern heimisch. Auch wenn sich in der Schweiz ein stabiler Bestand etablieren konnte, gilt der Luchs in Mitteleuropa nach wie vor als bedroht, insbesondere weil das besiedelte Gebiet noch zu klein ist. Für die Erhaltung dieser charismatischen Tierart im Alpenraum trägt die Schweiz eine besondere Verantwortung.

Flusskrebse: Sperren gegen invasive Krebsarten

29.11.2017 - Die Koordinationsstelle Flusskrebse Schweiz unterstützt die Kantone seit 2014 beim Schutz der drei einheimischen Krebsarten. Dabei erprobt sie unter anderem Flusssperren, die invasive exotische Krebse von den einheimischen Beständen fernhalten sollen. Der Nachteil dieser Verbauungen: Sie hindern auch schwimmschwache Fischarten wie die Groppe am Aufstieg.

Rote Liste der Pflanzen: Ein unglaubliches Citizen-Science-Projekt

28.08.2017 - Mehr als 700 von gut 2600 beobachteten einheimischen Pflanzenarten haben in den letzten 15 bis 30 Jahren teilweise drastische Gebiets- und Bestandesverluste erlitten. Sie gelten heute als gefährdet oder ausgestorben. Die neusten Ergebnisse der Roten Liste sind einem Team von 420 Freiwilligen zu verdanken, die in ihrer Freizeit durch Felder, Wälder und Feuchtgebiete der Schweiz streifen.

Herdenschutzhunde auf Alpweiden: Tipps zum korrekten Verhalten

29.06.2017 - In diesen Tagen wird in zahlreichen Sömmerungsgebieten in der Schweiz der Alpbetrieb aufgenommen. An verschiedenen Orten begleiten Herdenschutzhunde die Schaf- oder Ziegenherden als Wächter auf die Alpen. Sie schützen die Nutztiere vor Übergriffen durch Grossraubtiere wie Bären, Wölfe oder Luchse. Dort, wo Fuss- oder Wanderwege das Einsatzgebiet der Herdenschutzhunde queren, kann es zu Konflikten zwischen Menschen und Herdenschutzhunden kommen. Verhaltenstipps helfen diese zu minimieren. Markierungstafeln und neue Online-Karten ermöglichen eine entsprechende Tourenplanung.

Spezieller Schutz für spezielle Arten

17.05.2017 - Bund und Kantone haben in den letzten Jahren Tier- und Pflanzenarten identifiziert, die vorrangig erhalten und gefördert werden sollen. Der Schutz ihres Lebensraums gilt dabei als wichtigste Massnahme. Für manche Arten reicht dies aber nicht aus, denn sie haben ganz spezifische Ansprüche an ihre Umwelt, denen die moderne Kulturlandschaft nicht mehr gerecht werden kann. Ein Dossier zum Tag der Biodiversität.

Für Mensch, Tier und Natur

09.05.2017 - Der Bund fördert die Revitalisierung von Gewässerräumen mit Beiträgen und Beratung. Die ökologische Aufwertung der Gebiete ist damit genauso beabsichtigt, wie die Steigerung ihres Gewinns für die Naherholung. Der Murg-Auen-Park zeigt, wie sich brachliegende Potentiale mit den richtigen Massnahmen aktivieren lassen. Am 13. Mai zeichnet ihn der Schweizer Heimatschutz mit dem renommierten Schulthess Gartenpreis aus

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