Biodiversität: Dossiers

Revision des Jagdgesetzes

27.02.2020 – Das eidgenössische Jagd- und Wildtierschutzgesetz regelt, welche Wildtiere geschützt sind, welche Tierarten gejagt werden dürfen und wann Schonzeiten gelten. Das Parlament hat ein massvolles, zeitgenössisches Regelwerk geschaffen, das den Arten- und Lebensraumschutz stärkt. Gleichzeitig hat es die Regeln im Umgang mit dem Wolf angepasst, damit die Kantone die wachsenden Bestände massvoll regulieren können. Die Volksabstimmung war für den 17. Mai vorgesehen, wurde inzwischen aber vom Bundesrat auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Das revidierte Jagd- und Wildtierschutzgesetz: Mehr Schutz für Wildtiere – massvolle Regeln für den Wolf

04.03.2020 - Im Herbst 2019 hat das Parlament das Jagdgesetz aus dem Jahr 1985 revidiert. Es stärkt den Schutz vieler Wildtiere und bietet eine pragmatische Lösung für den Umgang mit dem wachsenden Wolfsbestand. Naturschutzverbände haben dagegen das Referendum ergriffen. Wird das neue Jagdgesetz am 17. Mai 2020 in der Volksabstimmung abgelehnt, entfallen wichtige Verbesserungen für den Wildtierschutz.

Biotope von nationaler Bedeutung brauchen Aufwertung und Pflege

26.11.2019 – Wertvolle Lebensräume wie Moore oder Auen sind selten geworden. Die kostbarsten Restgebiete stehen mittlerweile unter Schutz und tragen massgeblich zur Erhaltung der Biodiversität in der Schweiz bei. Eine Untersuchung hat nun gezeigt, dass Aufwertungs- und Pflegemassnahmen wirken, aber noch nicht ausreichen, um die ökologische Qualität dieser Schutzgebiete zu sichern.

Wie geht es unseren Schmetterlingen?

17.09.2019 – Sie kündigen den Sommer an und sorgen für Farbtupfer in unserem Leben. Doch der Artenreichtum dieser Tagfalter ist auch in der Schweiz bedroht. Insbesondere die seltenen, spezialisierten Arten leiden unter dem anhaltenden Verlust an Magerwiesen und Feuchtgebieten. Auf dem Vormarsch hingegen sind die Generalisten und die «Klima-Profiteure».

Das Renaturierungsprojekt der Aire gewinnt den Landschaftspreis des Europarats

16.10.2019 – Am 16. Oktober 2019 hat das Ministerkomitee des Europarats das Projekt „Renaturierung des Flüsschens Aire“ mit dem Europäischen Landschaftspreis ausgezeichnet. Die Schweiz hat mit diesem Vorzeigeprojekt des Kantons und der Republik Genf erstmals an diesem bedeutenden Wettbewerb teilgenommen. Dieses Projekt hat nicht nur Pflanzen und Tieren einen wertvollen Lebensraum ermöglicht, sondern auch einen Erholungsraum, der bei der Bevölkerung auf grosse Zustimmung stösst. Dank der Bewahrung des Kanals ist ausserdem die Erinnerung an die Kulturgeschichte des Orts erhalten geblieben.

Waffen- und Schiessplätze: Die Armee verteidigt auch wertvolle Lebensräume

04.09.2019 - Zahlreiche Waffen- und Schiessplätze der Schweizer Armee beherbergen eine grosse Artenvielfalt. Auf diesen Arealen findet sich eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an schützenswerten Lebensräumen und bedrohten Arten, die in anderen Gebieten aufgrund der intensiven Nutzung auf dem Rückzug sind.

Wild und wertvoll

16.05.2019 – Wildbienen produzieren zwar keinen Honig, sind aber enorm fleissige und unersetzliche Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen. Über 600 Arten leben in der Schweiz, doch ihre Bestände nehmen massiv ab: Den Insekten mangelt es an Nahrung und Nistressourcen. Die Wildbienen sind dringend auf unsere Unterstützung angewiesen.

Magazin «die umwelt» 1/2019 - Ein Lebensnetz für die Schweiz

06.03.2019 - Dossier: Ein Lebensnetz für die Schweiz
Wieso Biodiversität schwindet – und was dagegen getan wird

Aspisviper: Der rettende Schlangenfund

06.03.19 - Bis vor Kurzem unbemerkt, hält sich entlang der Autobahn A9 bei Montreux (VD) eine der letzten vitalen Populationen der Aspisviper im Schweizer Mittelland. Dank ihrer Entdeckung im Sommer 2016 blieben die Schlangen vor negativen Folgen der baulichen Eingriffe verschont und verfügen inzwischen über einen besseren Lebensraum.

Kommen Sie mit auf eine Fischwanderung

27.09.2018 - Wussten Sie, dass Fische in ihrem Leben über 10'000 km weit wandern? Zugegeben, Aale sind Extremwanderer, aber unterwegs zu sein, liegt in der Natur der Fische. Oftmals endet die Reise abrupt – so etwa durch die Fischerei, durch Fressfeinde oder mit dem Tod in der Turbine eines Kraftwerks. Bis 2030 soll die freie Fischwanderung – die so genannte Fischgängigkeit – bei den Wasserkraftanlagen in der Schweiz wiederhergestellt sein. Wie sieht heute die Realität aus? Ein Aal nimmt Sie mit auf seine Reise.

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