Wildtiermanagement

Das Zusammenleben von Menschen und Wildtieren ist eine permanente Herausforderung: Die zugewanderten Grossraubtiere – aber auch fischfressende Vögel, das Schalenwild oder der Biber – können zu Konflikten führen.

Das BAFU schützt und fördert mit Richtlinien und Aktionsplänen bedrohte Arten. Bei Konflikten erarbeitet es zusammen mit betroffenen Akteuren Konzepte. Diese tragen zur Entschärfung bei und sichern den Schutz der Arten durch eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung.

Das BAFU regelt zudem den Umgang mit bestimmten Arten und unterstützt die Erforschung und Überwachung von Wildtierkrankheiten.

Teaser Wolf

Wolf

Seit 1995 wandern immer wieder einzelne Wölfe in die Schweiz ein. 2012 bildete sich ein erstes Rudel. Die Schweiz betreibt keine aktive Förderung der Ansiedlung des Wolfes. Damit ein Zusammenleben mit diesem Grossraubtier in der Schweiz möglich ist, hat das BAFU ein Wolfskonzept erarbeitet.
Teaser Herdenschutz

Herdenschutz

Wie die Schweiz mit der Rückkehr der Grossraubtiere Luchs, Wolf und Bär umgeht, ist in Konzepten festgelegt. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Herdenschutz. Mit seinem Herdenschutz-Programm unterstützt der Bund die Landwirtschaft, damit diese auch in Gebieten, wo sich Grossraubtiere angesiedelt haben, bestehen kann. Dank Präventionsmassnahmen sollen Schäden und Konflikte möglichst verhindert werden.
Teaser Luchs

Luchs

Seit 1971 leben in der Schweiz wieder Luchse. Damit ein Zusammenleben mit diesem Grossraubtier in der Schweiz möglich ist, hat das BAFU ein Luchskonzept erarbeitet.
Bär

Braunbär

Seit 2005 wandern in regelmässigen Abständen Braunbären aus dem nahegelegenen italienischen Nationalpark Adamello Brenta (Trentino) in die Schweiz ein. Damit ein Zusammenleben mit diesem Grossraubtier in der Schweiz möglich ist, hat das BAFU ein Konzept für das Management des Bären erstellt.

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Letzte Änderung 26.07.2022

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