Wasserqualität der Fliessgewässer

Die Wasserqualität der Fliessgewässer hat sich seit den 1970er Jahren bezogen auf die Belastungen mit Nährstoffen stark verbessert. Der Eintrag von Mikroverunreinigungen ist die neue und zurzeit grösste Herausforderung.

Badegewässerqualität

Die hygienische Wasserqualität der Schweizer Flüsse und Seen ist gut. In den Seen und Flüssen kann fast überall bedenkenlos gebadet werden.

Biologie der Fliessgewässer

Der Zustand der Schweizer Fliessgewässer ist aus biologischer Sicht unterschiedlich gut. Resultate der Nationalen Beobachtung Oberflächengewässerqualität NAWA zeigen, dass an mindestens 30% der Messstellen die ökologische Funktionsfähigkeit der Gewässer ungenügend ist. Defizite gibt es besonders im intensiv genutzten Mittelland, wo die Gewässer strukturell und stofflich beeinträchtigt sind und die Durchgängigkeit für Fische vielerorts nicht gegeben ist.

Mikroverunreinigungen in Fliessgewässern

Mit dem gereinigten Abwasser und via diffuse Einträge aus Quellen wie der Landwirtschaft gelangen Mikroverunreinigungen in die Gewässer, die sich bereits in tiefen Konzentrationen negativ auf aquatischen Lebensgemeinschaften auswirken können.

Nährstoffe in Fliessgewässern

Die Belastung von Flüssen und Bächen durch Nährstoffe ist in der Schweiz stark zurückgegangen. Punktuelle Zielwertüberschreitungen im Landwirtschafts- und Siedlungsgebiet werden nach wie vor beobachtet, die Zielvorgaben des internationalen Gewässerschutzes am Rhein wurden für Nitrat noch nicht erreicht. Bei etwa 10% der Messstellen der Nationalen Beobachtung Oberflächenqualität (NAWA) werden die Zielvorgaben nicht erfüllt.

Schwermetalle in Fliessgewässern

Die Schwermetallbelastung in den Schweizer Fliessgewässern zeigt eine rückläufige Tendenz.

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Letzte Änderung 25.07.2016

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