Schaben

Das Auftreten von Schaben im Haus hat nichts mit mangelnder Sauberkeit zu tun. Um einem Befall vorzubeugen, sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere nicht eingeschleppt werden. Durch die rasche Erkennung und Reaktion auf einen Befall kann die Bekämpfung vereinfacht werden. Eine Schädlingsbekämpfungsfirma kann die Schabenart und das Ausmass des Befalls feststellen und eine gezielte Bekämpfung durchführen.

Deutsche Schaben; ein adultes Tier (links) und zwei Larven (rechts).
© Stadt Zürich, UGZ, Schädlingsprävention

Schaben können Gebäude, Gegenstände und Nahrung durch ihren Kot verschmutzen, Krankheitserreger übertragen und allergische Reaktionen auslösen. Bei manchen Menschen kann ihre Anwesenheit zu Angstzuständen und psychischen Problemen führen.

Zu den Schaben, die in Häusern auftreten, zählen die tropischen Arten: Die Deutsche Schabe (Blattella germanica), die Orientalische Schabe (Blatta orientalis) und die Braunbandschabe (Supella longipalpa). Diese Arten können bei uns nur im Hochsommer draussen auftreten und leben vor allem in beheizten Gebäuden oder in der Kanalisation (Orientalische Schabe). Die bei uns einheimische Bernstein-Waldschabe (Ectobius vittiventris) verirrt sich lediglich in Gebäude und kann dort nicht überleben.

In der Natur haben Schaben wichtige Funktionen, zum einen als Destruenten (organische Abfallverwerter) und zum anderen als Futterquelle für eine Vielzahl von Tieren, wie Insekten, Reptilien und verschiedenen Vogelarten.

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Letzte Änderung 28.04.2020

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