Wasser: Dossiers

Magazin «umwelt» 1/2017 - Wasserqualität

15.02.2017 - Dossier: Gewässerschutz - Erfolge und Defizite > Lebensader Bach > Biodiversität im Wasser > Grundwasserfassungen unter Druck
Weitere Themen: Die Entwertung der Landschaft stoppen > Das Luftlabor macht Schule > Umweltfreundliche Kantinen > Die Ressourcen dreimal effizienter nutzen

Januar 2017: Niedrigwasser mit Vereisung

27.01.2017 - Nach einem sehr trockenen zweiten Halbjahr 2016 herrscht Niedrigwasser an den Gewässern der Schweiz. Verbreitet werden Abflüsse gemessen, wie sie nur alle zwei bis zehn Jahre vorkommen. An den Jurarandseen sind neue Tiefststände seit anfangs der 1980er Jahre erreicht worden. Auch die Grundwasserstände sind tief. Vereisung in den Gewässern erschwert die genauen hydrologischen Messungen.

Erforschung der Auswirkungen von Trockenheit: Spuren des Klimawandels im Untergrund

23.11.2016 - Verfügt die Schweiz auch in Zukunft über genügend Wasser, oder legen anhaltende Trockenperioden – wie im Sommer 2015 – unsere Fliessgewässer trocken? Gemäss den bisherigen Erkenntnissen variiert der Abfluss je nach Art des Einzugsgebietes, wobei die Wechselwirkung zwischen Grundwasser und Oberflächengewässern eine entscheidende Rolle spielt. Eine weit fortgeschrittene Studie im Auftrag des BAFU entwickelt Modelle, die aufzeigen, welche Gebiete bei Trockenheit besonders betroffen sind.

Die KWO eröffnet Ausgleichsbecken zur Dämpfung künstlicher Abflusschwankungen (Schwall-Sunk)

29.08.2016 – Die KWO feiert heute die Eröffnung des Tandem-Projekts. Ein aus ökologischer Sicht wichtiger Bestandteil dieses Projekts ist das Ausgleichsbecken bei Innertkirchen – die erste Schwall-Sunk Sanierungsmassnahme, welche im Rahmen des neuen Gewässerschutzgesetzes umgesetzt wurde. Seit 2011 müssen alle Anlageninhaber die negativen Auswirkungen der Wasserkraftnutzung auf die Gewässer bis 2030 reduzieren.

Hydrologischer Atlas: Wasserwissen 2.0

24.08.2016 - Der «Hydrologische Atlas der Schweiz» (HADES) fasst seit mehr als 20 Jahren das wissenschaftliche Know-how rund um das THema Wasser kompakt zuammen. Neu bietet eine digitale Plattform neben 3-D-Visualisierungen von hydrologischen Phänomenen auch verschiedene Analysemöglichkeiten. Sie soll das entsprechende Fachwissen noch populärer machen.

Comeback der Steinfliege in der Steinach

24.08.2016 - Wegen der Einleitung von gereinigtem Abwasser aus der Kläranlage Hofen bei St. Gallen war das Flüsschen Steinach jahrelang ein Sorgenkind des kantonalen Gewässerschutzes. Inzwischen gelangt das ARA-Wasser über einen neu erstellten Druckstollen direkt in den Bodensee, wo es viel stärker verdünnt wird. Damit hat sich die Wasser- und Lebensraumqualität der Steinach deutlich verbessert.

Temperaturüberwachung von Flüssen: Fiebermessen an Schweizer Flüssen

24.08.2016 - Wenn sich Fliessgewässer zu stark erwärmt sind zalreiche Wasserlebewesen gefährdet. Deshalb erfasst das BAFU seit 1963 die Temperaturen ausgewählter Flüsse. Derzeit prüft das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, ob es diese Messreihen ins Inventar der wichtigsten Schweizer Klimabeobachtungen aufnehmen will.

Hydrologische Ereignisse

Das BAFU verfolgt aktuelle Hoch- und Niedrigwassersituationen, ordnet sie ein und informiert die Öffentlichkeit.

Hochwasserereignis vom 16. bis 21. Juni 2016

01.07.2016 - Starkniederschläge haben Mitte Juni 2016 zahlreiche Flüsse und Seen der Schweiz rasch ansteigen lassen. Verbreitet wurden an den BAFU-Messstationen 2- bis 5-jährliche Hochwasser verzeichnet. Einige Flüsse führten aber auch Abflussmengen, die seltener beobachtet werden, so die Seez bei Mels oder der Rhein bei Diepoldsau. Der Bodensee erreichte den höchsten Wasserstand seit 1999.

Zustand der Schweizer Fliessgewässer

Die erstmaligen Resultate der nationalen Beobachtung der Oberflächengewässer ergeben ein unterschiedliches Bild des Zustands der Fliessgewässer: Die Belastung mit Phosphor und Nitrat hat abgenommen, diejenige durch Mikroverunreinigungen jedoch wächst, und der biologische Zustand weist teilweise erhebliche Defizite auf. Laut Marc Chardonnens, Direktor des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), bestätigen diese Befunde, dass im Hinblick auf die Wiederherstellung und Erhaltung der Gewässerqualität grosser Handlungsbedarf besteht.

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Letzte Änderung 24.08.2016

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