Wasser: Dossiers

Geschiebehaushalt: Wertvolle Fracht aus Sand und Stein

03.06.2020 - Wo sich Flüssen und Bächen Hindernisse in den Weg stellen, fehlt ihnen im Unterlauf Kies und Sand auf dem Gewässergrund. Dadurch geht unverzichtbarer Lebensraum verloren. Zudem erhöht sich die Gefahr, dass Flussbett und Ufer erodieren. Das Gewässerschutzgesetz verlangt eine Reaktivierung des Geschiebehaushalts. Doch die Sanierung der Geschiebesammler verzögert sich.

Coronavirus-Pandemie und Umwelt

15.05.2020 – Wie wirken sich die Massnahmen, die gegen die Coronavirus-Pandemie ergriffen worden sind, auf die Umwelt aus? Und welche Massnahmen müssen wegen der Krise im Umweltbereich ergriffen werden?
Die Auswirkungen und Folgen sind schwierig festzustellen, da sehr viele verschiedene Einflüsse auf die Umwelt wirken.

Chlorothalonil-Metaboliten im Grundwasser: Erste Einschätzung der gesamtschweizerischen Belastung

12.05.2020 – Im Dezember 2019 hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) alle Abbauprodukte («Metaboliten») des Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffs Chlorothalonil als Trinkwasser-relevant eingestuft. Für diese Stoffe gilt somit ein Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter für Trinkwasser, der in diesem Fall auch für das Grundwasser als Grenzwert gültig ist. Nun hat das Bundesamt für Umwelt BAFU eine erste landesweite Einschätzung der Belastung im Grundwasser vorgenommen. Sie zeigt: Die Konzentrationen mehrerer Chlorothalonil-Metaboliten überschreiten diesen Grenzwert im Grundwasser des Mittellandes gross¬flächig und führen somit zu einer erheblichen Verunreinigung.

Am Seegrund wird der Sauerstoff knapp

19.03.2020 – Der Weltwassertag vom 22. März steht dieses Jahr unter dem Motto «Wasser und Klimawandel». In der Schweiz hat der Klimawandel vielfältige Folgen – zum Beispiel beeinflusst er die Durchmischung der Seen und damit ihre Versorgung mit Sauerstoff.

Landwirtschaft: Das Dilemma des bodenschonenden Maisanbaus

04.03.2020 - Der Mais bedeckt den Boden bei uns erst im Hochsommer. Wird der Boden vor der Aussaat gepflügt,
sind die Felder lange der Wind- und Wassererosion ausgesetzt. Ohne Pflug braucht es mehr Herbizide zur Bekämpfung der Unkräuter. Unterstützt vom BAFU, sucht die Agrarwissenschaft mit Gründüngungen nach Lösungen für diesen Zielkonflikt.

Kontrollen von Bauernbetrieben: Wenn das Gesicht lacht, sind die Gewässer geschützt

04.12.2019 - Noch kontrollieren die Kantone den Schutz der Gewässer auf Bauernbetrieben sehr unterschiedlich. Deshalb soll nun eine schweizweit gültige Liste für einen einheitlichen und wirksameren Vollzug in der Landwirtschaft sorgen. Sie umfasst Kontrollpunkte und ein Handbuch für die zuständigen Behörden.

Trockenheit 2018: Was bleibt aus hydrologischer Sicht?

29.05.2019 - Die Trockenheit von Sommer und Herbst 2018 ist vielen noch in Erinnerung mit den Bildern von trockengefallenen Flüssen und Seen. Tiefe Grundwasserstände und lokale Wasserknappheit waren und sind immer noch ein Thema. Sind die Auswirkungen dieser Trockenperiode aus hydrologischem Blickwinkel jetzt noch sichtbar? Und welchen Einfluss hat die kommende Schneeschmelze auf die Wasserstände? Ein kurzer Überblick.

Juni 2019: Viel Regen und Schneeschmelze führten zu Hochwasser

24.06.2019 – Starke Niederschläge kombiniert mit Schneeschmelze haben Mitte Juni 2019 in zahlreichen Flüssen und Seen der Ost-, Zentral- und Südschweiz zu Hochwasser geführt. Am Hinterrhein und an der Moesa wurden neue Abflusshöchstwerte verzeichnet. Der Bodensee stieg aufgrund der grossen Zuflüsse stark an und befindet sich aktuell immer noch in der Gefahrenstufe 3.

Restwasser – Gewässer brauchen Wasser

08.07.2019 - Gewässer prägen vielerorts das Landschaftsbild und sind wichtig für die Biodiversität. In der Vergangenheit wurden die Gewässer in der Schweiz zunehmend verbaut und begradigt. Zudem wurden zahlreiche Wasserkraftwerke erstellt, welche das Wasser aus den Bächen und Flüssen zur Stromproduktion nutzen – oftmals bis auf den letzten Tropfen.

Hydrometrische Messstationen: Für die Zukunft gewappnet

06.03.19 - Informationen über Wasserstand und Temperatur von Flüssen, Seen und Grundwasser sind wichtige Grundlagen für deren Schutz und nachhaltige Nutzung sowie für die Hochwasserprävention. Die hydrologischen Messstationen des Bundes stellen diese Daten rund um die Uhr zur Verfügung. Nun wurden sie auf den neusten Stand der Technik gebracht.

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